06.03.2013 15:59
Bewerten
 (2)

Bersani will es in Italien mit Minderheitsregierung versuchen

Regierung ohne Mehrheit: Bersani will es in Italien mit Minderheitsregierung versuchen | Nachricht | finanzen.net
Regierung ohne Mehrheit
Der Anführer des Mitte-Links-Bündnisses will in Italien eine Minderheitsregierung bilden.
Pier Luigi Bersani erklärte bei einer Klausurtagung seiner Partei, auch ohne Mehrheit im Senat regieren zu wollen. Eine Koalition mit Silvio Berlusconi schloss er aus. Sein Bündnis hatte bei der Wahl Ende Februar die meisten Stimmen für das Abgeordnetenhaus geholt, verfehlte aber die Mehrheit im Senat. Deshalb droht seiner Politik die Blockade in der zweiten Kammer.

   Während eine Koalition mit dem Lager um Berlusconi "nicht praktikabel ist", sei ein Dialog mit der Fünf-Sterne-Bewegung des Komikers Beppe Grillo möglich, sagte Bersani. Er kündigte an, einige Kernprojekte seiner Agenda durchsetzen zu wollen. Dazu zählen ein neues, einfacheres Wahlrecht, eine Reform der Grundsteuer und eine Kostenbremse für den teuren Politikapparat. Außerdem soll das Zuwanderungsrecht liberalisiert werden und Immigranten leichter die italienische Staatsbürgerschaft erhalten können. "Wir sind offen, mit anderen über diese Punkte zu sprechen", sagte Bersani.

   Der Chef des Lagers der gemäßigten Linken machte auch einen Schritt auf die Wähler der 5-Sterne-Bewegung zu. Es sei entscheidend, die Sorgen der Wähler Grillos zu verstehen. "Es wäre kurzsichtig zu ignorieren, dass es in der öffentlichen Meinung eine große Wut über alle Parteien hinweg gibt." Bersani verlangte von Grillo, Farbe zu bekennen und den Bürgern zu sagen, was er in Italien ändern will.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/DJN/chg/hab Dow Jones Newswires 

Von Christopher Emsden

ROM

Bildquellen: pcruciatti / Shutterstock.com, Augusto Cabral / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht fester ins Wochenende -- Dow Jones mit Verlusten -- Merck-Mittel Avelumab erhält FDA Zulassung zur Behandlung von MCC -- Aumann, Deutsche Börse im Fokus

Frankreich: Arbeitslosigkeit geht nur leicht zurück. Absage eines Partners sorgt bei Biotest-Anleger für Verdruss. Reederei Hapag-Lloyd macht Verlust. Theranos verschenkt Aktien an Investoren - wenn die versprechen, nicht zu klagen. Fondsmanager weiterhin optimistisch für Aktien. Das läuft bei der Deutschen Bank falsch. LEONI-Aktie schließt Gap aus 2015. Russische Notenbank senkt Leitzins. Bundestag beschließt Pkw-Maut.

Umfrage

Welche Risikopräferenz haben Sie beim Kauf eines Wertpapiers? Welcher der drei folgenden Risikoklassen würden Sie sich persönlich zuordnen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Infineon Technologies AG623100
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
BASFBASF11
Allianz840400
E.ON SEENAG99
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
Scout24 AGA12DM8
BayerBAY001
Nordex AGA0D655
Siemens AG723610