Von Januar bis Dezember verdiente das Institut unterm Strich 15,9 Milliarden
Dollar (12,4 Mrd Euro) und damit 28 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Finanzmarkt-Turbulenzen konnten der Bank aus San Francisco kaum etwas anhaben, wie die am Dienstag vorgelegte Bilanz zeigt. Die
Aktie stieg vorbörslich um 1 Prozent.
Die Schuldenkrise lässt Wells Fargo weitgehend kalt, weil sich das Institut auf das Privatkundengeschäft konzentriert und vergleichsweise wenig Investmentbanking betreibt. Da in den USA die Arbeitslosigkeit zuletzt deutlich zurückgegangen ist, zahlen die Schuldner ihre Kreditraten wieder pünktlicher. "Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung 2011", sagte Bankchef John Stumpf.
Selbst im Schlussquartal, in dem große Rivalen wie JPMorgan und die Citigroup mit Gewinneinbrüchen zu kämpfen hatten, steigerte Wells Fargo seinen Überschuss im Vergleich zum Vorjahreszeitraum noch um 20 Prozent auf den Rekordwert von 4,1 Milliarden Dollar. Wells Fargo hatte in der Finanzkrise den Rivalen Wachovia übernommen und war damit zum größten Kreditgeber für Wohnimmobilien in den USA aufgestiegen./das/DP/kja
SAN FRANCISCO (dpa-AFX)
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