04.01.2013 05:12
Bewerten
 (0)

Deutsche Autobauer sahnen in den USA ab

Rekordverkäufe 2012
Die USA sind das Paradies für deutsche Autobauer. Auf dem riesigen Automarkt ist von einer Kaufzurückhaltung wie in Europa nichts zu spüren.
Im Gegenteil: BMW, Daimler, Audi und Porsche wurden im vergangenen Jahr in den Vereinigten Staaten so viele Autos los wie noch nie; die Marke VW schaffte das beste Ergebnis seit fast vier Jahrzehnten. Und die Hersteller bleiben optimistisch.

    Europas größter Autobauer wurde mit seiner Kernmarke im vergangenen Jahr fast 440 000 Autos in den Vereinigten Staaten los, ein Zuwachs von gut 35 Prozent. Auch im Dezember war die Nachfrage hoch. Damit hat VW seine Auslieferungen seit 2009 mehr als verdoppelt, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab. Wachstumstreiber war vor allem der eigens entwickelte US-Passat: Hier verfünffachten sich die Verkäufe im Vergleich zu 2011.

AUDI FÄHRT HINTERHER

    VW ist die einzige deutsche Massenmarke, die auf dem US-Markt vertreten ist, die anderen Autobauer tummeln sich im Premium-Segment - so wie die Schwestermarken Audi und Porsche. Der Sportwagenhersteller konnte seinen Absatz im vergangenen Jahr um ein Fünftel steigern und brachte mehr als 35.000 Neuwagen auf die Straße. Audi wurde knapp 140.000 Autos los und legte damit ähnlich stark zu.

    Im Vergleich zu den direkten Rivalen BMW und Daimler fährt Audi in den USA aber hinterher. Die Münchener verkauften knapp 347 600 Autos der Marken BMW und Mini, was ein Zuwachs von 14 Prozent war. Daimler wurde gut 305 000 Fahrzeuge los, was ein Plus von 15 Prozent bedeutete. Neben noblen Mercedes-Karossen waren Smart-Kleinstwagen und Sprinter-Transporter darunter.

OPTIMISMUS FÜR 2013

    Man wolle auch 2013 weiter auf der Erfolgswelle reiten, sagte Daimlers US-Chef Steve Cannon. Auch BMWs Landeschef Ludwig Willisch schätzt die Aussichten für 2013 positiv ein, ebenso wie Porsches Nordamerika-Chef Detlev von Platen. Volkswagens Landeschef Jonathan Browning geht allerdings nicht davon aus, das rasante Tempo des Jahres 2012 halten zu können. VW werde 2013 aber schneller als die Konkurrenz wachsen, kündigte er an.

    Den Autobauern kommt zugute, dass das wirtschaftliche Klima in den USA besser ist als in Europa und die Käufer entsprechend eher bereit sind, einen Neuwagen anzuschaffen. Zudem sind viele Fahrzeuge in den USA total veraltet und müssen schlicht ersetzt werden. Dagegen sind die Aussichten selbst in dem von der Schuldenkrise weitgehend verschont gebliebenen Deutschland trübe. Hier waren im vergangenen Jahr die Zulassungen leicht rückläufig.

NUR UNTERGEORDNETE ROLLE FÜR DEUTSCHE HERSTELLER

   Das gute Abschneiden der deutschen Autobauer in Übersee darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie auf dem US-Markt nur eine untergeordnete Rolle spielen. Marktführer General Motors (Motors Liquidation) verkaufte im eigenen Land rund 2,6 Millionen Wagen, ein Plus von 4 Prozent. Bei Ford waren es knapp 2,3 Millionen Autos, ein Zuwachs von 5 Prozent. Und die Fiat-Tochter Chrysler kam auf annähernd 1,7 Millionen Wagen, 21 Prozent mehr. Auch japanische und südkoreanische Hersteller sind stark vertreten.

DETROIT (dpa-AFX)

Nachrichten zu Daimler AG

  • Relevant
  • Alle3
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Daimler AG

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
22.09.2016Daimler buyUBS AG
15.09.2016Daimler Equal weightBarclays Capital
08.09.2016Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
07.09.2016Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
07.09.2016Daimler buyCommerzbank AG
22.09.2016Daimler buyUBS AG
08.09.2016Daimler overweightJP Morgan Chase & Co.
07.09.2016Daimler buyCommerzbank AG
06.09.2016Daimler kaufenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
30.08.2016Daimler buyCommerzbank AG
15.09.2016Daimler Equal weightBarclays Capital
07.09.2016Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
09.08.2016Daimler HoldJefferies & Company Inc.
08.08.2016Daimler Equal-WeightMorgan Stanley
28.07.2016Daimler HoldHSBC
29.07.2016Daimler UnderperformBNP PARIBAS
22.07.2016Daimler UnderperformBNP PARIBAS
20.07.2016Daimler UnderperformBNP PARIBAS
11.07.2016Daimler UnderperformBNP PARIBAS
12.06.2015Daimler SellUBS AG
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Daimler AG nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX baut Gewinne deutlich aus -- Deutsche Bank-Chef: "Brauchen weder Staatshilfe noch Kapitalerhöhung" -- ifo-Chef Fuest warnt vor neuer Bankenkrise -- Nike im Fokus

Bayer arbeitet am Verkauf eigener Sparten. Deutsche Post will britischen Briefzusteller UK Mail übernehmen. Hella kommt glänzend ins neue Geschäftsjahr. EU-Kommissarin prüft nach VW-Skandal Wege für mehr Sammelklagen. RBS legt weiteren Hypothekenstreit in USA mit Milliardensumme bei. SpaceX-Chef Musk will den Mars kolonisieren.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?