London (aktiencheck.de AG) - Der britisch/australische Bergbaukonzern Rio Tinto plc/ Ltd. musste im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund hoher Einmalbelastungen einen Gewinnrückgang ausweisen.
Wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, kletterte der Konzernumsatz dank weiter steigender Rohstoffpreise auf 60,54 Mrd. US-Dollar, nach 55,17 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Der operative Gewinn sank hingegen deutlich auf 13,94 Mrd. US-Dollar, nach 19,61 Mrd. US-Dollar im Vorjahr, während der Nettogewinn nach Anteilen Dritter auf 5,83 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 14,24 Mrd. US-Dollar) zurückging. Neben höheren Ausgaben im Bereich Exploration hatten Wertberichtigungen in Höhe von 9,17 Mrd. US-Dollar das Ergebnis belastet. Besonders betroffen waren die Geschäftsaktivitäten im Aluminium-Segment, auf die Wertberichtigungen in Höhe von 8,9 Mrd. US-Dollar vorgenommen werden mussten.
Auf um Einmaleffekte bereinigter Basis verbesserte sich der Nettogewinn um 11 Prozent auf knapp 15,55 Mrd. US-Dollar. Mit zu der positiven operativen Entwicklung beigetragen haben vor allem die starke Entwicklung im Eisenerz-Segment sowie der deutliche Preisanstieg bei anderen Metallen wie Kupfer und Gold.
Die Aktie von Rio Tinto verbilligt sich derzeit um 1,24 Prozent auf 3.824,50 Pence. (09.02.2012/ac/n/a)