14.02.2013 11:46
Bewerten
 (0)

Rösler: Schwächephase ist nur temporär

   Von Andreas Kißler

   BERLIN--Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht in dem Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung im Schlussquartal 2012 nur eine vorübergehende Konjunkturschwäche. "Diese Schwächephase ist nur temporär", erklärte Rösler in einer Mitteilung und sagte voraus: "Im Verlauf dieses Jahres findet die deutsche Wirtschaft wieder zum Wachstum zurück."

   Wie das Statistische Bundesamt mitgeteilt hatte, ist die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland im letzten Vierteljahr des Jahres 2012 zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt lag nach vorläufigen Daten im vierten Quartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,6 Prozent unter dem des Vorquartals.

   "Die Ergebnisse im Abschlussquartal des letzten Jahres liegen im Rahmen unserer Erwartungen", betonte Rösler. Die hohe Unsicherheit in Europa habe die Investitionen gebremst und die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland gedämpft. Aktuelle Indikatoren, zum Beispiel aus Unternehmensbefragungen, bestätigten aber die zuversichtliche Einschätzung für den weiteren Jahresverlauf.

   Wesentliche Triebkraft werde dabei die Binnenwirtschaft sein. Dafür sprächen nicht nur der robuste Arbeitsmarkt und die gute Lohn- und Einkommensentwicklung. Auch die Erwerbstätigkeit sei trotz der Wachstumsschwäche im vierten Vierteljahr weiter gestiegen.

   Rösler forderte weitere Anstrengungen und Reformen in Europa. "Es kommt jetzt vor allem darauf an, in Europa einen wachstumsfreundlichen Konsolidierungskurs entschlossen fortzusetzen und die Wettbewerbsfähigkeit durch strukturelle Reformen zu stärken", betonte er. Nur so lasse sich das Vertrauen der Investoren und Konsumenten in ganz Europa zurückgewinnen und die Erholung auf eine stabile Basis stellen.

   Kontakt zum Autor: andreas.kissler@dowjones.com

   DJG/ank/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   February 14, 2013 05:32 ET (10:32 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 05 32 AM EST 02-14-13

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt im Minus -- Dow fester -- Deutsche Bank-Aktie mit neuem Allzeittief -- TV-Duell mit Schlagabtausch Trump-Clinton -- Commerzbank: 9.000 Stellen und Dividende in Gefahr -- Twitter im Fokus

Erste Bilder aufgetaucht: Google bringt neue Smartphones auf den Markt. American Express-Aktie steigt: Anleger erhalten mehr Dividende. Lufthansa-Aktie verliert: Aufsichtsrat entscheidet wohl zu Air-Berlin-Deal. EZB und Chinas Notenbank verlängern Währungsswap um drei Jahre.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?