07.12.2012 19:17
Bewerten
(0)

Frist für griechischen Schuldenrückkauf abgelaufen

Rückkaufprogramm: Frist für griechischen Schuldenrückkauf abgelaufen | Nachricht | finanzen.net
Rückkaufprogramm
Die Frist für den Schuldenrückkauf Griechenlands ist abgelaufen. Ob das Rückkaufprogramm gelungen ist, blieb zunächst unklar.
Wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitagabend aus dem Finanzministerium erfuhr, ist erst am Samstag mit einem Ergebnis zu rechnen. Im Finanzministerium in Athen herrschte zurückhaltender Optimismus. Vom erfolgreichen Abschluss hängen weitere Hilfen für Griechenland ab, die eine Pleite des Eurolandes abwenden sollen.

 

    Kurz vor Ablauf der Frist für den Schuldenrückkauf gaben drei der größten Banken des Landes ihre Beteiligung bekannt. Es handelt sich um die halbstaatliche Nationalbank, die Eurobank und die Alphabank. Auch kleinere Institute, wie die Postbank und die Attica Bank schlossen sich an. Über die Höhe des Betrags wurden keine Angaben gemacht.

 

    Experten gingen davon aus, dass alle einheimischen Banken am Rückkauf teilnehmen. Sie halten insgesamt griechische Staatsanleihen im Volumen von rund 15 Milliarden Euro. Griechischen Medien zufolge sollen sich auch zahlreiche Hedge-Fonds bereiterklärt haben, mit mehr als 15 Milliarden Euro am Rückkauf teilzunehmen. Dann hätte Athen den Erfolg des Rückkaufs sicher in der Tasche.

 

    Athen hatte den Haltern verschiedener Staatspapiere mit langen Laufzeiten Angebote von 30,2 bis 40,1 Prozent des ursprünglichen Werts gemacht. Wegen der dramatischen Schuldenkrise Griechenlands waren die Staatsanleihen rasant im Wert gefallen. Nehmen die Gläubiger das Angebot an, sind sie die Papiere los. Ob das zu einem Verlust führt, hängt davon ab, wann ein Investor zu welchem Preis in die Hellas-Bonds eingestiegen ist.

 

    Insgesamt will Athen mit zehn Milliarden Euro aus dem europäischen Rettungsfonds EFSF etwa 30 Milliarden Euro an alten Schulden Griechenlands vom Markt nehmen. Das würde den Schuldenberg Athens deutlich verkleinern. Zuletzt hielten Privatanleger griechische Staatsanleihen im Volumen von etwa 62 Milliarden Euro. Etwas mehr als die Hälfte davon befindet sich in den Händen von Banken und Anlegern im Ausland.

 

    Griechenland muss das Programm bis zum 13. Dezember abschließen. Dann wird die Eurogruppe bei einem Sondertreffen unmittelbar vor Beginn des EU-Gipfels voraussichtlich Hilfen an Athen von insgesamt rund 44 Milliarden Euro endgültig freigeben.

 

    Allerdings ist für den Internationalen Währungsfonds (IWF) ein abgeschlossener erfolgreicher Schuldenrückkauf Athens Voraussetzung zur Auszahlung weiterer Kreditraten. (dpa-AFX)

Bildquellen: Santiago Cornejo / Shutterstock.com, Anastasios71 / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX gibt nach -- Ausverkauf im Autosektor --Asiens Börsen uneinheitlich -- Mögliches Kartell: Druck auf Autobauer steigt -- Deutsche Bank und JP Morgan wollen Libor-Klagen beilegen -- Ryanair im Fokus

Philips nach Leuchtenabspaltung mit Gewinneinbruch. Trump bringt in Russland-Affäre Recht auf Begnadigung ins Spiel. Brexit treibt Bank of America von London nach Dublin. EZB-Direktor Mersch: Notenbank-Krisenpolitik wird nicht notwendig bleiben

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

E-Autos: Kein Zwang zum Tesla-Kauf
Diese Tesla-Konkurrenten sind auf dem Vormarsch und billiger als der Model 3
So schnitten die DAX-Werte im ersten Halbjahr 2017 ab
Tops und Flops
BlackRock Beteiligungen
In diese Unternehmen investiert der Fondsgigant
Die reichsten Länder der EU
Das sind die reichsten Länder der EU
Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BMW AG519000
Deutsche Bank AG514000
CommerzbankCBK100
Nordex AGA0D655
Allianz840400
E.ON SEENAG99
BASFBASF11
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
Porsche Holding SE VzPAH003
TeslaA1CX3T
Siemens AG723610
EVOTEC AG566480