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12.02.2009 12:12

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Rückschlag für Frankreichs Regierung in Debatte um Genmais


   PARIS (AFP)--In der Diskussion um gentechnisch veränderten Mais hat die französische Regierung einem Pressebericht zufolge einen schweren Rückschlag erlitten. Die französische Lebensmittelaufsicht AFSSA teile die Bedenken der Regierung zum derzeit verbotenen Genmais des US-Konzerns Monsanto nicht, berichtete die Tageszeitung "Le Figaro" am Donnerstag unter Berufung auf einen bislang geheimgehaltenen Bericht. Die Aufsichtsbehörde sehe durch den als MON810 bekannten Mais keine Gefahr für Mensch oder Tier.

   Die französische Regierung hatte den Anbau der gentechnisch veränderten Pflanzen im vergangenen Jahr verboten. Sie stützte sich dabei auf Warnungen eines einzelnen Wissenschaftlers und berief sich auf das Prinzip eines vorbeugenden Verbraucherschutzes. Der Bericht des Forschers enthalte aber "kein neues Element, das die gesundheitliche Sicherheit des Mais' in Frage stellen würde", stellte die Lebensmittelbehörde laut "Figaro" Ende Januar fest.

   Am Montag muss Frankreichs Umweltminister Jean-Louis Borloo vor der EU-Kommission erklären, warum er für das Anbauverbot eine europäische Schutzklausel geltend gemacht hat. Der Termin könnte der Zeitung zufolge ein Grund dafür sein, dass der Bericht der Lebensmittelaufsicht bislang unter Verschluss gehalten werde.

   DJG/apo

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   February 12, 2009 05:40 ET (10:40 GMT)

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