Der deutsche Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck muss erneut einen Rückschlag bei seinem erfolgreichen Darmkrebsmittel Erbitux hinnehmen. In einer Studie für eine ergänzende Indikation hat das Mittel beim Hauptziel versagt. Die Studie habe keinen Nachweis erbracht, dass Patienten mit fortgeschrittenem Magenkarzinom deutlich länger krankheitsfrei überlebten, teilte das Darmstädter Unternehmen mit.
In der klinischen Phase-III-Studie EXPAND wurde Erbitux in Kombination mit einer Chemotherapie getestet. Im Mai war das Mittel bereits in einer Darmkrebs-Studie durchgefallen.
Erbitux ist das nach Umsatz zweitgrößte Medikament des DAX-Konzerns und zur Behandlung von Darmkrebs in 90 und für Kopf- und Halskrebs in 88 Ländern zugelassen. 2011 erzielte Merck Erlöse von 855 Millionen Euro mit dem Mittel.
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July 05, 2012 02:06 ET (06:06 GMT)
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