04.12.2012 07:18
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Juncker will Eurogruppen-Vorsitz Anfang 2013 abgeben

Rückzug ohne Alternative
Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker lässt sich laut einem Zeitungsbericht nicht von seinem Rücktritt als Eurogruppenchef abbringen.
Juncker habe mehrere Euro-Finanzminister angerufen, um seinen Rückzug für Anfang 2013 anzukündigen, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) mit Bezug auf EU-Diplomaten. Juncker habe auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) über seine Absicht informiert.

    Obwohl Juncker seinen Rückzugsplan bereits im Juli bekanntgemacht hatte, hat die Eurogruppe dem Bericht nach seitdem nicht über mögliche Nachfolger beraten. Die Regierungen in Berlin und Paris schienen bislang darauf zu setzen, dass Juncker seine Rücktrittsdrohung nicht wahrmacht. Es bestehe die Hoffnung, dass er wenigstens noch bis nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 durchhalte, heiße es in Brüssel. Diesen Wunsch wolle der Luxemburger aber nicht erfüllen.

  Deutschland und Frankreich war es schon im Sommer nicht gelungen, sich auf einen Nachfolger für Juncker zu verständigen. Finanzminister Schäuble hatte sich damals zwar für das Amt beworben, wollte daneben aber weiterhin Kassenwart in Deutschland bleiben. Das wiederum stieß in Frankreich auf Widerstand. Ob Schäuble unter diesen Umständen einen neuen Anlauf in Richtung Eurogruppen-Vorsitz unternimmt, ist dem "Handelsblatt"-Bericht zufolge unklar.

    DÜSSELDORF (dpa-AFX)

Bildquellen: gouvernement.lu
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