22.02.2013 12:45
Bewerten
 (0)

Russland schweigt weiter zu möglichen Zypern-Hilfen

    BERLIN (dpa-AFX) - Russland hält sich weiter bedeckt über einen möglichen Beitrag zur Unterstützung des angeschlagenen Euro-Landes Zypern. Der russische Wirtschaftsminister Andrej Beloussow sagte am Freitag in Berlin, er kenne die Debatte vor allem im deutschen Parlament. Auch die russische Regierung erörtere die Frage sehr ernsthaft: "Die Leidenschaft dabei ist eine geringere." Nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) waren mögliche Zypern-Hilfen kein Thema in den Gesprächen am Rande einer Veranstaltung zur Förderung des Mittelstandes in Russland.

 

    Hintergrund ist die Debatte über einen möglichen Sanierungsbeitrag auch privater Kontoinhaber und Bankgläubiger zur Rettung Zyperns. Viele von ihnen kommen aus Russland. Ein Schuldenschnitt träfe auch russische Gläubiger. Gleichzeitig soll aber die russische Regierung für einen Hilfskredit an Zypern gewonnen werden./sl/DP/bgf

 

Artikel empfehlen?
Kostenlosen Report anfordern

Heute im Fokus

DAX schließt mit Gewinn -- Wer ist Martin Winterkorn? - Ein Qualitätsfanatiker will bei VW ganz nach oben --US-Börsen in der Gewinnzone -- Tesla, Biotest, Apple, METRO im Fokus

Venezuela will Goldreserven verpfänden. Karstadt-Tarifverhandlungen unterbrochen. IPO: Börsengang von Sixts Leasing-Tochter für 7. Mai geplant. ThyssenKrupp expandiert in Nordamerika. 45-Milliarden-Fusion gescheitert: Comcast bläst TWC-Übernahme ab. Draghi: Die Zeit für Griechenland-Rettung wird knapp.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Die schlechtesten Index-Performer

Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die rasende Welt der Elektroautos

Die wundersame Welt von Google

Was verdient man bei Apple?

Die größten deutschen Kapitalvernichter

10 Patente, die Apple für die Zukunft bereithält

mehr Top Rankings

Umfrage

Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach den gescheiterten Tarifgesprächen am Sonntag offiziell beschlossen, erneut zu streiken. Haben Sie dafür Verständnis?