26.11.2012 16:41
Bewerten
(0)

S&P-Mutterkonzern verkauft Bildungssparte

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die weltgrößte Ratingagentur Standard & Poor's ist bald weitgehend auf sich alleine gestellt. Der US-Mutterkonzern McGraw-Hill verkauft sein zweites großes Standbein mit Bildungsangeboten für 2,5 Milliarden US-Dollar (1,9 Mrd Euro) an den Finanzinvestor Apollo. Übrig bleiben damit neben S&P die bekannten S&P-Dow-Jones-Börsenindizes sowie der besonders in der Autobranche umtriebige Marktforscher J.D. Power.

 

    Die Konzentration auf das Geschäft mit den Finanzmärkten eröffne dem Konzern neue Möglichkeiten, erklärte Firmenchef Harold McGraw III am Montag in New York. Das eingenommene Geld soll in Aktienrückkäufe gesteckt werden, in ausgesuchte Firmenübernahmen oder in die Begleichung von Schulden. Das Management rechnet damit, dass der Verkauf Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres abgeschlossen wird. Die Aktie stieg im frühen New Yorker Handel um 3 Prozent.

 

    McGraw-Hill hatte schon vor mehr als einem Jahr seine Pläne zur Trennung vom Bildungsgeschäft verkündet. Großaktionäre hatten das Management dazu gedrängt, nachdem in der europäischen Schuldenkrise die Kritik an den Ratingagenturen zugenommen hatte. Dies hatte den Kurs belastet. S&P bildet zusammen mit Moody's und Fitch das Spitzentrio der Branche. Ursprünglich hatte McGraw-Hill die Bildungssparte als eigenständige Gesellschaft an die Börse bringen wollen./das/DP/jha

 

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Jungheinrich - Professioneller Hochstapler!

Intralogistik-Lösungen sind gefragt wie nie. Denn mit moderner Logistik-Infrastruktur lassen sich nicht nur erhebliche Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen realisieren, sondern sie bildet die perfekte Ergänzung für "Industrie 4.0". Warum Jungheinrich eine der interessantesten Storys in diesem Segment bietet lesen Sie im aktuellen Anlagermagazin des Börse Stuttgart Anlegerclubs.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX startet mit leichtem Minus -- Finanzhilfe für Griechenland wird erneut zur Hängepartie -- KION platziert Aktien zu 64,83 Euro und erlöst über 600 Millionen Euro

Dior will sich komplett übernehmen lassen. Brasilianischer Präsident stimmt Ermittlungen zu. Rekord: Experten erwarten noch mehr Übernahmen von deutschen Firmen. Studie: Deutschland eine der Topadressen für ausländische Investoren. Weidmann: Geldpolitik bei nachhaltig höherem Preisdruck normalisieren. Delivery Hero verdoppelt Umsatz fast.

Top-Rankings

KW 20: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
KW 20: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Jobs mit Zukunft und hohem Gehalt
Hier wird man auch künftig noch gut bezahlt
Qualitätsstandards
Diese Länder haben den höchsten Qualitätsstandard
EU-Vergleich der Arbeitskosten 2016
So viel kostet eine Stunde Arbeit in Europa
Investmentbanken mit den höchsten Einnahmen
Diese Geldhäuser wissen, wie man Geld verdient
Die größten Premium-Autobauer der Welt 2016
Wer holt die Krone?
mehr Top Rankings

Umfrage

Der Bitcoin bleibt auf Rekordkurs und stieg erstmals über 2.000 US-Dollar. Haben Sie auch schon mal Geschäfte mit der Digitalwährung gemacht?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
E.ON SEENAG99
BASFBASF11
Allianz840400
BMW AG519000
Amazon.com Inc.906866
Nordex AGA0D655
BYD Co. Ltd.A0M4W9
TeslaA1CX3T