NEW YORK (Dow Jones)--Standard & Poor's (S&P) hat den Ratingausblick für die Allianz SE angesichts einer schwächeren Kapitalausstattung auf negativ gesenkt. Das Rating ("AA") bekräftigten die Kreditanalysten allerdings. S&P hatte im Dezember die Bonitätseinstufung des DAX-Konzerns auf die ihre Beobachtungsliste mit negativem Implikationen gesetzt.
Die Kapitalausstattung des Münchener Versicherers habe sich auf dem derzeitigen Ratingniveau nahezu auf ein Minimum dessen verringert, was S&P erwartet habe. Zudem bestehe das Risiko, dass sich angesichts der wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Europa die Kapitalausstattung noch weiter abschwäche. Insgesamt sei die Kapitalisierung der Allianz im zweiten Halbjahr 2011 aber stark gewesen.
Bei dem italienischen Vericherer Generali senkte S&P die Bonitätseinstufung auf "A" von "A+". Die Ratingagentur begründete den Schritt mit den gestiegenen Kreditrisiken in der Eurozone, die die risikobereinigte Kapitalausstattung der Assicurazioni Generali SpA geschwächt hätten. Die Aussichten auf eine Erholung in den nächsten zwei Jahren seien gering.
Der Ausblick sei allerdings stabil. Die starke Geschäftsgrundlage und die zu erwartenden Umsätze und Gewinne dürften die schwächere Kapitalisierung und die eingeschränkte finanzielle Flexibilität ausgleichen.
DJG/sha/kla
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January 27, 2012 15:29 ET (20:29 GMT)
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