Von Anupreeta Das
Das amerikanische Softwareunternehmen BMC denkt über den eigenen Verkauf nach. Der Konzern mit einem Jahresumsatz von 2,2 Milliarden US-Dollar habe die Bank of America Merrill Lynch damit beauftragt, strategische Alternativen für die BMC Software Inc zu prüfen, sagten mehrere Informanten. Dazu gehöre auch, möglicherweise einen Käufer für den Softwareanbieter zu finden, der wie SAP Lösungen für Geschäftskunden anbietet. Als mögliche Interessenten gelten Wettbewerber aus der Branche, aber auch Beteiligungsgesellschaften.
Allerdings ist noch nichts entschieden. BMC könne sich auch noch gegen den eigenen Verkauf entscheiden, sagten die Informanten. Sollte es aber zu einer Transaktion kommen, wäre dies eine der größten im laufenden Jahr. Eine Sprecherin wollte die Informationen nicht kommentieren.
Auslöser der jetzigen Gedankenspiele dürfte die Beteiligungsgesellschaft Elliott sein. Diese hält rund 6 Prozent an BMC und drängt das Unternehmen schon länger, über einen Verkauf nachzudenken. Alternativ sollte der Softwarehersteller andere Maßnahmen einleiten, um den Aktienkurs zu erhöhen, etwa einen Aktienrückkauf. Sein Ziel dürfte Elliot schon jetzt erreicht haben. Der Aktienkurs hat seit Jahresbeginn schon 25 Prozent an Wert gewonnen. Das Unternehmen wird inzwischen mit über 10 Milliarden Dollar bewertet.
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October 01, 2012 13:38 ET (17:38 GMT)
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