18.11.2012 14:30

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SPD-Chef Gabriel: Reiche Griechen müssen beim Sparen helfen


    BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Chef Sigmar Gabriel macht die Zustimmung seiner Partei zu einem weiteren Griechenland-Hilfspaket von Sparanstrengungen reicher Griechen abhängig. "Ich kann mir kein neues Hilfspaket vorstellen, ohne dass nicht endlich auch die vermögenden Griechen zur Kasse gebeten werden", sagte Gabriel der "Bild am Sonntag".

 

    Der SPD-Chef beschuldigte die Bundesregierung, am Steuerbetrug vermögender Griechen Mitschuld zu haben: "Die europäischen Regierungen sollten das in Europa gebunkerte Vermögen von Griechen einfrieren, bis die nachgewiesen haben, dass sie in Griechenland nach Recht und Gesetz Steuern bezahlt haben."

 

    Gabriel sagte weiter: "Die Staats- und Regierungschefs sollten sich dafür schämen, dass sie klammheimlich wie Hehler an der Steuerflucht der griechischen Milliardäre verdienen und dann anschließend die deutschen und europäischen Steuerzahler für Hilfspakete zur Kasse bitten. Das muss gestoppt werden." Möglichkeiten für Griechenland weiter zu sparen sieht Gabriel vor allem bei den Militärausgaben./DP/jha

 

Kommentare zu diesem Artikel

wes schrieb:
18.11.2012 18:06:42

warum kommt das erst jetzt zur Sprache? Das hätte schon viel eher auf die Tagesordnung bei der Hilfe für Griechenland kommen müssen und zwar unisono von allen Politikern.
Ebenfalls hätte das auch auf die Plakate der Demonstranten auf Griechenlands Straßen gehört.

reini54 schrieb:
18.11.2012 14:58:10

Na toll! Herr Gabriel hat auch schon ausgeschlafen. Reiche Griechen hätten schon beim ersten Hilfspaket mit zur Kasse gebeten werden müssen. Das haben die Politiker aber alle verpennt, oder sie warten auf das Dankeschön dafür. Und immer hat die SPD von Herrn Gabriel zugestimmt. Ha, ha, ha.

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