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10.02.2012 10:27

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SPD-Haushälter: Athen braucht größere Entschuldung


    BERLIN (dpa-AFX) - Die SPD ist zunehmend skeptisch, dass Griechenland mit den jetzigen Sparmaßnahmen wieder auf die Beine kommen kann. "Es braucht eine größere Entschuldung als bisher vorgesehen", sagte der Haushaltsexperte Carsten Schneider am Freitag am Rande einer Sondersitzung der SPD-Bundestagsfraktion zur Eurokrise. "Ich halte das nur noch für Scheingefechte", sagte Schneider mit Blick auf die etwas diffuse Lage zu dem neuen Sparpaket der griechischen Regierung. "Die Eurozone weiß, dass sie Griechenland nicht fallen lassen kann."

 

    Die Bundesregierung mache sich etwas vor, wenn sie denke, wenn man an immer weiteren Schräubchen drehe, etwa Rentenkürzungen, könne Griechenland der Schuldenspirale entrinnen. "Die Basis Wirtschaftswachstum fehlt", so Schneider. Griechenland brauche neben einer Entschuldung auch ein Wachstumsprogramm. Ein Insolvenz des Landes hätte man wenn, dann vor zwei Jahren in die Wege leiten müssen. Inzwischen würden aber 60 bis 70 Prozent der Schulden Griechenlands von den europäischen Partnern getragen./ir/DP/hbr

 

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