16.01.2013 06:38
Bewerten
 (2)

SPD will bei Wahlsieg eigenes Steuerabkommen mit der Schweiz - Zeitung

   Die SPD hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs bei der Bundestagswahl rasch das Schweizer Steuerabkommen neu auszuhandeln. "Die SPD will keine dauerhafte Praxis mit zugespielten Steuer-CDs. Wir werden nach einem Wahlsieg ein eigenes Schweizer Steuerabkommen aushandeln", sagte Steinmeier Spiegel Online. "Eine rückwirkende Pauschalbesteuerung von Steuerflüchtlingen, wie es Finanzminister Schäuble gerne hätte, wird es darin nicht geben. Niemand darf sich vor Strafverfolgung freikaufen können."

   Steinmeier wies zudem den Vorwurf der Blockadepolitik zurück und übte harsche Kritik am Finanzminister. "Schäuble sollte den Mund nicht so voll nehmen", sagte Steinmeier. "Sein Schweizer Abkommen war ein billiger Versuch, ein Kapitel zu schließen. Es war kein Beitrag zur Herstellung von Steuergerechtigkeit, sondern die schlechte Grundlage einer Teilamnestie für Steuersünder. Das konnten wir nicht mittragen." Schäuble hatte der SPD in einem Interview vorgeworfen, sie ermögliche mit ihrer "unverantwortlichen Obstruktionspolitik" im Bundesrat fortgesetzte Steuerhinterziehung in der Schweiz.

   Der SPD-Fraktionschef kündigte an, im Falle eines Wahlsiegs nach amerikanischem Vorbild den Druck auch auf andere Steueroasen, wie etwa Singapur, zu erhöhen.

   DJG/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   January 16, 2013 00:07 ET (05:07 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 07 AM EST 01-16-13

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX um 12.000-Punkte-Marke -- Rocket Internet: Großaktionär reduziert Beteiligung -- Tesla-Chef Elon Musk zieht Kapitalerhöhung in Erwägung -- SAP erhöht Dividende -- Apple im Fokus

Analysten glauben: Diese Firma könnte Warren Buffett als nächstes übernehmen. Glencore schafft den Sprung in die Gewinnzone. RWE-Aktie fällt - Abstufung durch Merrill Lynch belastet. AIXTRON geht 2017 von höherem Verlust aus. ADVA mit kräftigen Umsatzplus. Barclays Bank berappelt sich nach trüben Vorjahren. Orange überrascht mit Ergebnisplus.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Welche Wertpapiere besitzen Sie?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
TeslaA1CX3T
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Apple Inc.865985
Allianz840400
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
CommerzbankCBK100
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
BASFBASF11
Siemens AG723610
AMD Inc. (Advanced Micro Devices)863186