22.02.2013 09:23
Bewerten
 (0)

'SZ': Anleger und Unternehmen sollen für Zypern zahlen

    MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Euro-Staaten wollen laut einem Pressebericht reiche Bürger und Unternehmen, die ihr Geld auf Zypern angelegt haben, an den Kosten des geplanten Hilfspakets für den Inselstaat beteiligen. Derzeit werde geprüft, wie ein Sanierungsbeitrag privater Kontoinhaber und Bankgläubiger aussehen könnte, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ, Freitagausgabe) und berief sich auf Angaben aus Verhandlungskreisen. Im Gespräch seien demnach unter anderem höhere Steuern auf Unternehmensgewinne, Kapitalerträge, Villen und Grundbesitz sowie die Einführung einer Vermögensteuer.

 

    Außerdem gebe es Überlegungen, die Forderungen in- und ausländischer Geldgeber gegen Banken in Beteiligungen an den betroffenen Instituten umzuwandeln, hieß es weiter. Zypern benötigt nach eigenem Bekunden Hilfen der Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds (IWF) von bis zu 17,5 Milliarden Euro. Das Geld soll vor allem in die Sanierung des maroden Finanzsektors fließen.

 

    Zuletzt gab es immer wieder Vorwürfe, der hochverschuldete Inselstaat betreibe Steuerdumping und biete sich mit einer laxen Finanzaufsicht als Anlageort für russisches Schwarzgeld an. Zypern bestreitet das allerdings. Trotz der Vorbehalte sieht die Bundesregierung laut dem Zeitungsbericht intern keine Chance mehr, die Hilfen für Zypern zu verhindern. Der Druck der Euro-Partner und der Europäischen Zentralbank (EZB) sei einfach zu stark./jkr/bgf

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

Asiens Börsen uneinheitlich -- SAP erhöht Prognosen für 2017 und 2020 -- US-Richter genehmigt VW-Vergleich mit US-Autohändlern -- Yahoo übertrifft Analystenerwartungen

Generali wehrt sich gegen Intesa Sanpaolo und erwirbt Stimmrechte. Trump sorgt mit Ausstieg aus TPP-Abkommen für Unmut. Yahoo-Übernahme durch Verizon verzögert sich. Neuer US-Verteidigungsminister betont Bedeutung der Nato. Alcoa: Dahinschmelzende Unternehmensgewinne.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Am Freitag wurde Donald Trump in das Amt des US-Präsidenten eingeführt. Wsas halten Sie von dem Republikaner?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
BASF BASF11
Deutsche Cannabis AG A0BVVK
Commerzbank CBK100
Bayer BAY001
Allianz 840400
Apple Inc. 865985
E.ON SE ENAG99
Deutsche Telekom AG 555750
Nordex AG A0D655
Siemens AG 723610
Deutsche Lufthansa AG 823212
BMW AG 519000