Satte Gewinne: DAX deutlich über 6.200 - Dow Jones auf Jahreshoch -- Griechenland: Nothilfeplan soll stehen -- Merck bekräftigt Jahresprognose -- BASF, Ambac, Nordex, Renault-Nissan, Chevron im Fokus
Termine vom 09.04.10:
- D: Außenhandel Februar
- D: Umsatz verarbeitendes Gewerbe Februar
- USA: Großhandel Februar
- Blyth: Quartalszahlen
- Merck: Hauptversammlung
- Technicolor: Quartalszahlen
Deutsche Börsen deutlich erholt
An den deutschen Aktienmärkten war nach positiven Vorgaben aus Asien und den USA ein freundlicher Handelsstart auszumachen. DAX & Co. erholten sich im Verlauf weiter. Das Geschäft blieb am letzten Osterurlaubstag weiter gering, die Nachrichtenlage war entsprechend dünn. Während die Ratingagentur Fitch das Bonitäts-Rating für Griechenland senkte, sorgten am Freitagnachmittag gar Gerüchte über eine Einigung in der Europäischen Union über mögliche Hilfen für Griechenland für zusätzlichen Aufwind.
Von Konjunkturseite erfuhren die deutschen Börsen zudem Unterstützung. So sind die deutschen Ausfuhren im Februar um 9,6 Prozent und die Einfuhren um 4,2 Prozent höher als im Februar 2009 ausgefallen.
Auf Unternehmensseite stand die Hauptversammlung bei Merck an, was den Anteilsschein des Unternehmens unter besondere Beobachtung stellte. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern hat seine Jahresprognose bekräftigt, jedoch ein weiter schwieriges Jahr 2010 prophezeit. Der Rückversicherer Hannover Rück hat unterdessen trotz weiterer Großschäden in Millionenhöhe seine Jahresprognose bestätigt.
Der DAX konnte zu Beginn gegenüber dem Vortagesschluss deutlich um 0,9 Prozent auf 6.226 Punkte zugewinnen. Im Verlauf ging es weiter aufwärts - der Leitindex sprang am Ende um 1,3 Prozent auf 6.250 Zähler. Die Vorzugsaktie des Konsumgüterkonzerns Henkel setzte sich nach einem positiven Analystenkommentar mit an die Spitze unter den Standardwerten.
Der TecDAX ging um 0,7 Prozent bei 835 Punkten fester in die letzte Sitzung der Woche. Die Performance des Techwerteindex blieb weiter positiv. Am Schluss zog der Tecgwerteindex um 0,7 Prozent auf 835 Punkte an. Die Aktie von Wirecard zeigte sich nach den jüngsten Kursverlusten fest. Am Parkett kommt gut an, dass das Unternehmen mit dem niederländischen Online-Händler Redcoon einen neuen Kunden gewonnen hat, was sich beruhigend auf das operative Geschäft auswirken dürfte.
22:30 Uhr: Jahreshoch: Dow Jones schließt knapp unter 11.000
Die US-Börsen haben den Freitagshandel mit deutlichen Pluszeichen geschlossen. Positive Nachrichten zu Griechenland ließen die Indizes steigen - der Dow Jones knackte kurzfristig die 11.000er-Hürde, die er zuletzt im September 2008 nahm. So sollen sich die Euro-Länder in Sachen Nothilfe einig sein. Von Konjunkturseite kamen wenig bewegende Daten. Es standen lediglich Zahlen zum Großhandel auf der Agenda: Die Lagerbestände waren im Februar unerwartet stark um 0,6 Prozent gestiegen.
Auf Unternehmensseite machte die Aktie des US-Anleiheversicherers Ambac Financial einen Kurssprung. Am Donnerstagabend hatte der Konzern nachbörslich für das Schlussquartal einen Nettogewinn von 558,1 Millionen Dollar oder 1,93 Dollar je Aktie ausgewiesen und damit wieder schwarze Zahlen geschrieben. Des Weiteren rückten Bankentitel ins Visier. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet sollen 18 große US-Banken ihre Risiken verschleiert haben, um mit ihren Zwischenbilanzen besser dazustehen. Zu den Häusern gehörten dem Blatt zufolge Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America, JPMorgan oder die Citigroup. Die US-Börsenaufsicht SEC habe bereits die Prüfung aufgenommen.
Der Dow Jones stieg letztlich um 0,6 Prozent auf 10.997 Punkte und schloss damit auf einem neuen Jahreshoch. Die Nasdaq Composite ging mit einem Kurszuwachs von 0,7 Prozent bei 2.454 Zählern in den Feierabend.
22:06 Uhr: Griechenland: Nothilfeplan soll stehen
Nach Informationen aus Delegationskreisen gibt es eine grundlegende Einigung der Euro-Länder über Zinshöhe und Kreditumfang der Nothilfen für das hoch verschuldete Griechenland. Medienberichten zufolge soll es bei dem Hilfspaket um 20 bis 25 Milliarden Euro kombinierte Gelder der EU und des Internationalen Währungsfonds mit längerer Laufzeit gehen. Der Zinssatz läge bei 5,1 Prozent und damit wesentlich niedriger als Griechenland bislang aufbringen musste, um Kredite an den Finanzmärkten zu erhalten.
21:19 Uhr: BASF vor Cognis-Kauf?
Der Chemiekonzern BASF hat Pressemeldungen zufolge Gespräche bezüglich eines Kaufs des Wettbewerbers Cognis aufgenommen. Demnach spricht Cognis jedoch auch mit weiteren Kaufinteressenten. Der Spezialchemiekonzern gehört Goldman Sachs und Permira.
17:02 Uhr: Griechenland: Fitch senkt Rating
Die Ratingagentur Fitch hat die Bonität des hoch verschuldeten EU-Mitglieds Griechenland gesenkt. Das Kreditrating wurde auf "BBB-" gesenkt. Der Ausblick wurde mit "negativ" eingestuft.
16:12 Uhr: US-Lager füllen sich
Die Lagerbestände im US-Großhandel sind im Februar gestiegen. Der Anstieg wurde auf 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat beziffert. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet.
- D: Außenhandel Februar
- D: Umsatz verarbeitendes Gewerbe Februar
- USA: Großhandel Februar
- Blyth: Quartalszahlen
- Merck: Hauptversammlung
- Technicolor: Quartalszahlen
Deutsche Börsen deutlich erholtAn den deutschen Aktienmärkten war nach positiven Vorgaben aus Asien und den USA ein freundlicher Handelsstart auszumachen. DAX & Co. erholten sich im Verlauf weiter. Das Geschäft blieb am letzten Osterurlaubstag weiter gering, die Nachrichtenlage war entsprechend dünn. Während die Ratingagentur Fitch das Bonitäts-Rating für Griechenland senkte, sorgten am Freitagnachmittag gar Gerüchte über eine Einigung in der Europäischen Union über mögliche Hilfen für Griechenland für zusätzlichen Aufwind.
Von Konjunkturseite erfuhren die deutschen Börsen zudem Unterstützung. So sind die deutschen Ausfuhren im Februar um 9,6 Prozent und die Einfuhren um 4,2 Prozent höher als im Februar 2009 ausgefallen.
Auf Unternehmensseite stand die Hauptversammlung bei Merck an, was den Anteilsschein des Unternehmens unter besondere Beobachtung stellte. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern hat seine Jahresprognose bekräftigt, jedoch ein weiter schwieriges Jahr 2010 prophezeit. Der Rückversicherer Hannover Rück hat unterdessen trotz weiterer Großschäden in Millionenhöhe seine Jahresprognose bestätigt.
Der DAX konnte zu Beginn gegenüber dem Vortagesschluss deutlich um 0,9 Prozent auf 6.226 Punkte zugewinnen. Im Verlauf ging es weiter aufwärts - der Leitindex sprang am Ende um 1,3 Prozent auf 6.250 Zähler. Die Vorzugsaktie des Konsumgüterkonzerns Henkel setzte sich nach einem positiven Analystenkommentar mit an die Spitze unter den Standardwerten.
Der TecDAX ging um 0,7 Prozent bei 835 Punkten fester in die letzte Sitzung der Woche. Die Performance des Techwerteindex blieb weiter positiv. Am Schluss zog der Tecgwerteindex um 0,7 Prozent auf 835 Punkte an. Die Aktie von Wirecard zeigte sich nach den jüngsten Kursverlusten fest. Am Parkett kommt gut an, dass das Unternehmen mit dem niederländischen Online-Händler Redcoon einen neuen Kunden gewonnen hat, was sich beruhigend auf das operative Geschäft auswirken dürfte.
22:30 Uhr: Jahreshoch: Dow Jones schließt knapp unter 11.000Die US-Börsen haben den Freitagshandel mit deutlichen Pluszeichen geschlossen. Positive Nachrichten zu Griechenland ließen die Indizes steigen - der Dow Jones knackte kurzfristig die 11.000er-Hürde, die er zuletzt im September 2008 nahm. So sollen sich die Euro-Länder in Sachen Nothilfe einig sein. Von Konjunkturseite kamen wenig bewegende Daten. Es standen lediglich Zahlen zum Großhandel auf der Agenda: Die Lagerbestände waren im Februar unerwartet stark um 0,6 Prozent gestiegen.
Auf Unternehmensseite machte die Aktie des US-Anleiheversicherers Ambac Financial einen Kurssprung. Am Donnerstagabend hatte der Konzern nachbörslich für das Schlussquartal einen Nettogewinn von 558,1 Millionen Dollar oder 1,93 Dollar je Aktie ausgewiesen und damit wieder schwarze Zahlen geschrieben. Des Weiteren rückten Bankentitel ins Visier. Wie das „Wall Street Journal“ berichtet sollen 18 große US-Banken ihre Risiken verschleiert haben, um mit ihren Zwischenbilanzen besser dazustehen. Zu den Häusern gehörten dem Blatt zufolge Goldman Sachs, Morgan Stanley, Bank of America, JPMorgan oder die Citigroup. Die US-Börsenaufsicht SEC habe bereits die Prüfung aufgenommen.
Der Dow Jones stieg letztlich um 0,6 Prozent auf 10.997 Punkte und schloss damit auf einem neuen Jahreshoch. Die Nasdaq Composite ging mit einem Kurszuwachs von 0,7 Prozent bei 2.454 Zählern in den Feierabend.
22:06 Uhr: Griechenland: Nothilfeplan soll stehenNach Informationen aus Delegationskreisen gibt es eine grundlegende Einigung der Euro-Länder über Zinshöhe und Kreditumfang der Nothilfen für das hoch verschuldete Griechenland. Medienberichten zufolge soll es bei dem Hilfspaket um 20 bis 25 Milliarden Euro kombinierte Gelder der EU und des Internationalen Währungsfonds mit längerer Laufzeit gehen. Der Zinssatz läge bei 5,1 Prozent und damit wesentlich niedriger als Griechenland bislang aufbringen musste, um Kredite an den Finanzmärkten zu erhalten.
21:19 Uhr: BASF vor Cognis-Kauf?Der Chemiekonzern BASF hat Pressemeldungen zufolge Gespräche bezüglich eines Kaufs des Wettbewerbers Cognis aufgenommen. Demnach spricht Cognis jedoch auch mit weiteren Kaufinteressenten. Der Spezialchemiekonzern gehört Goldman Sachs und Permira.
17:02 Uhr: Griechenland: Fitch senkt Rating Die Ratingagentur Fitch hat die Bonität des hoch verschuldeten EU-Mitglieds Griechenland gesenkt. Das Kreditrating wurde auf "BBB-" gesenkt. Der Ausblick wurde mit "negativ" eingestuft.
16:12 Uhr: US-Lager füllen sichDie Lagerbestände im US-Großhandel sind im Februar gestiegen. Der Anstieg wurde auf 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat beziffert. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet.



