Satte Gewinne an deutschen Börsen -- Wal-Mart erhöht Prognose -- Potash weist Offerte von BHP Billiton zurück - K+S gesucht -- GM: Rückruf -- Starbucks, Allianz, Carlsberg im Fokus
Termine vom 17.08.10:
- D: Umsatz im Gastgewerbe Juni
- D: ZEW Konjunkturerwartung August
- USA: Erzeugerpreisindex Juli
- USA: Wohnbaugenehmigungen Juli
- USA: Wohnbaubeginne Juli
- USA: Industrieproduktion Juli
- USA: Kapazitätsauslastung Juli
- Abercrombie & Fitch: Quartalszahlen
- Analog Devices: Quartalszahlen
- CeWe Color: Quartalszahlen
- DIC Asset: Quartalszahlen
- Home Depot: Quartalszahlen
- Intercell: Quartalszahlen
- Saks: Quartalszahlen
- Wal-Mart: Quartalszahlen
- Wienerberger: Quartalszahlen
Deutsche Börsen im Aufwind
Am Dienstag stiegen die Anleger vermehrt in den Markt ein. Der DAX steuerte früh auf 6.150 Punkte zu und baute seine Gewinne weit darüber aus - die 6.200er-Marke wurde zeitweise touchiert. Obwohl für August ein deutlich gesunkener ZEW-Konjunkturindex vermeldet wurde, ließen sich die Bullen nicht vertreiben. Der Verkauf von Staatsanleihen des EU-Mitglieds Irland verlief erfolgreicher als prognostiziert - es wurden 1,5 Milliarden Euro erlöst. Dies trieb den Aktienmarkt zusätzlich an. Am Nachmittag sorgten durchwachsene US-Konjunkturdaten zum Immobilienmarkt und eine solide US-Industrieproduktion für anhaltende Kauflust.
Auf Unternehmensseite war die Nachrichtenlage eher dünn. Der Immobilienkonzern DIC Asset konnte seinen Gewinn im ersten Halbjahr ausbauen und auch dem Foto-Dienstleister CeWe Color gelang es, seine Ertragskraft im ersten Halbjahr deutlich zu steigern - blieb jedoch weiter in den roten Zahlen. Die Ablehnung der Offerte von BHP Billiton für den kanadischen Düngemittelhersteller Potash sorgte dafür für Übernahmephantasien in Frankfurt - die Aktie der deutschen Konkurrenz K+S stieg in der Gunst der Marktteilnehmer.
Der DAX eröffnete fester mit einem Gewinn von 0,24 Prozent bei 6.125,32 Punkten. Im Verlauf vergrößerte der Leitindex seine Gewinne und brach dabei durch die 6.200er-Mauer. Zum Schluss wurde ein Plus von 1,6 Prozent auf 6.208 Punkte verzeichnet.
Der TecDAX startete bei 751 Zählern mit einem Plus von 0,5 Prozent. Auch später behaupteten sich die Techwerte weiter in der Gewinnzone. Das Börsenbarometer nahm am Ende noch einmal Fahrt auf und stieg um 1,8 Prozent auf 761 Indexzähler.
17:09 Uhr: Moody’s sieht Ratingabstufungen
Deutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien nähern sich nach Meinung der Ratingagentur Moody's einer Abstufung ihres Kreditratings an. Zwar bleibe der Ausblick beim "AAA"-Rating für Staatsanleihen der vier Staaten trotz der angespannten Lage der Staatsfinanzen stabil, aber "der Abstand zu einer Herabstufung" habe sich verringert, teilte Moody's Invesors Service mit.
16:06 Uhr: Starbucks bestätigt Prognose
Die amerikanische Kaffee-Hauskette Starbucks hält an ihrer Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr trotz zuletzt deutlich gestiegenen Kaffeepreisen fest. Für 2010 werden nach wie vor ein um Einmaleffekte bereinigten EPS von 1,22 bis 1,23 Dollar. Für 2011 erwartet Starbucks ein um Einmaleffekte bereinigtes EPS von 1,36 bis 1,41 Dollar.
15:50 Uhr: GM muss Autos zurückrufen
Der US-Automobilkonzern General Motors muss 243.403 Fahrzeuge wegen eines möglichen Problems mit den Sicherheitsgurten im Fonds zurückrufen. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um die 2009-2010 Modelle des Chevrolet Traverse, Buick Enclave, GMC Acadia und des Saturn Outlook. Die meisten Fahrzeuge befinden sich dabei in den USA.
15:40 Uhr: Saks verringert Verlust
Der amerikanische Einzelhandelskonzern Saks hat im zweiten Quartal einen geringeren Verlust erwirtschaftet. Der Nettoverlust belief sich auf 32,2 Millionen Dollar oder 21 Cents pro Aktie, nach einem Verlust von 54,5 Millionen Dollar oder 39 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 593,1 Millionen Dollar.
15:38 Uhr: US-Industrieproduktion wächst
Die US-Industrieproduktion ist im Juli stärker als erwartet angewachsen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 1,0 Prozent über seinem Vormonatsniveau, wogegen er im Juni um revidiert 0,1 Prozent gesunken war. Volkswirte hatten nur einen um 0,6 Prozent höheren Output prognostiziert.
- D: Umsatz im Gastgewerbe Juni
- D: ZEW Konjunkturerwartung August
- USA: Erzeugerpreisindex Juli
- USA: Wohnbaugenehmigungen Juli
- USA: Wohnbaubeginne Juli
- USA: Industrieproduktion Juli
- USA: Kapazitätsauslastung Juli
- Abercrombie & Fitch: Quartalszahlen
- Analog Devices: Quartalszahlen
- CeWe Color: Quartalszahlen
- DIC Asset: Quartalszahlen
- Home Depot: Quartalszahlen
- Intercell: Quartalszahlen
- Saks: Quartalszahlen
- Wal-Mart: Quartalszahlen
- Wienerberger: Quartalszahlen
Deutsche Börsen im AufwindAm Dienstag stiegen die Anleger vermehrt in den Markt ein. Der DAX steuerte früh auf 6.150 Punkte zu und baute seine Gewinne weit darüber aus - die 6.200er-Marke wurde zeitweise touchiert. Obwohl für August ein deutlich gesunkener ZEW-Konjunkturindex vermeldet wurde, ließen sich die Bullen nicht vertreiben. Der Verkauf von Staatsanleihen des EU-Mitglieds Irland verlief erfolgreicher als prognostiziert - es wurden 1,5 Milliarden Euro erlöst. Dies trieb den Aktienmarkt zusätzlich an. Am Nachmittag sorgten durchwachsene US-Konjunkturdaten zum Immobilienmarkt und eine solide US-Industrieproduktion für anhaltende Kauflust.
Auf Unternehmensseite war die Nachrichtenlage eher dünn. Der Immobilienkonzern DIC Asset konnte seinen Gewinn im ersten Halbjahr ausbauen und auch dem Foto-Dienstleister CeWe Color gelang es, seine Ertragskraft im ersten Halbjahr deutlich zu steigern - blieb jedoch weiter in den roten Zahlen. Die Ablehnung der Offerte von BHP Billiton für den kanadischen Düngemittelhersteller Potash sorgte dafür für Übernahmephantasien in Frankfurt - die Aktie der deutschen Konkurrenz K+S stieg in der Gunst der Marktteilnehmer.
Der DAX eröffnete fester mit einem Gewinn von 0,24 Prozent bei 6.125,32 Punkten. Im Verlauf vergrößerte der Leitindex seine Gewinne und brach dabei durch die 6.200er-Mauer. Zum Schluss wurde ein Plus von 1,6 Prozent auf 6.208 Punkte verzeichnet.
Der TecDAX startete bei 751 Zählern mit einem Plus von 0,5 Prozent. Auch später behaupteten sich die Techwerte weiter in der Gewinnzone. Das Börsenbarometer nahm am Ende noch einmal Fahrt auf und stieg um 1,8 Prozent auf 761 Indexzähler.
17:09 Uhr: Moody’s sieht RatingabstufungenDeutschland, Frankreich, die USA und Großbritannien nähern sich nach Meinung der Ratingagentur Moody's einer Abstufung ihres Kreditratings an. Zwar bleibe der Ausblick beim "AAA"-Rating für Staatsanleihen der vier Staaten trotz der angespannten Lage der Staatsfinanzen stabil, aber "der Abstand zu einer Herabstufung" habe sich verringert, teilte Moody's Invesors Service mit.
16:06 Uhr: Starbucks bestätigt PrognoseDie amerikanische Kaffee-Hauskette Starbucks hält an ihrer Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr trotz zuletzt deutlich gestiegenen Kaffeepreisen fest. Für 2010 werden nach wie vor ein um Einmaleffekte bereinigten EPS von 1,22 bis 1,23 Dollar. Für 2011 erwartet Starbucks ein um Einmaleffekte bereinigtes EPS von 1,36 bis 1,41 Dollar.
15:50 Uhr: GM muss Autos zurückrufenDer US-Automobilkonzern General Motors muss 243.403 Fahrzeuge wegen eines möglichen Problems mit den Sicherheitsgurten im Fonds zurückrufen. Den Angaben zufolge handelt es sich bei den betroffenen Fahrzeugen um die 2009-2010 Modelle des Chevrolet Traverse, Buick Enclave, GMC Acadia und des Saturn Outlook. Die meisten Fahrzeuge befinden sich dabei in den USA.
15:40 Uhr: Saks verringert VerlustDer amerikanische Einzelhandelskonzern Saks hat im zweiten Quartal einen geringeren Verlust erwirtschaftet. Der Nettoverlust belief sich auf 32,2 Millionen Dollar oder 21 Cents pro Aktie, nach einem Verlust von 54,5 Millionen Dollar oder 39 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 5,1 Prozent auf 593,1 Millionen Dollar.
15:38 Uhr: US-Industrieproduktion wächstDie US-Industrieproduktion ist im Juli stärker als erwartet angewachsen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 1,0 Prozent über seinem Vormonatsniveau, wogegen er im Juni um revidiert 0,1 Prozent gesunken war. Volkswirte hatten nur einen um 0,6 Prozent höheren Output prognostiziert.



