27.12.2012 12:20

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Schäuble: Das Schlimmste in der Eurokrise ist überstanden - Zeitung


   Die Eurokrise wird sich nach den Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) im kommenden Jahr entschärfen. "Ich glaube, wir haben das Schlimmste hinter uns", sagte Schäuble in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Länder wie Griechenland hätten erkannt, dass sie die Krise nur mit harten Reformen überwinden könnten.

   Optimistisch äußerte sich der Minister auch zu den Reformbemühungen Frankreichs: "Ich bin sicher, dass Frankreich seine Verpflichtungen erfüllt. Die Regierung weiß sehr genau, dass jedes Land ständig Reformen durchführen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben."

   Trotz schwieriger Rahmenbedingungen rechnet Schäuble 2013 nicht mit einer wirtschaftlichen Stagnation in Deutschland. "Die Lage ist besser als gedacht, weil unter anderem die Geschäfte mit USA und Asien stärker anziehen. Die deutsche Wirtschaft wird daher auch 2013 ordentlich wachsen", wenn auch die Schuldenkrise ihre Spuren hinterlasse, sagte Schäuble.

   Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

   DJG/apo/jhe

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   December 27, 2012 05:57 ET (10:57 GMT)

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Kommentare zu diesem Artikel

gammelfleisch schrieb:
27.12.2012 14:54:48

Warum bitte sollte es uns 2013 BESSER gehen? Die völlig unausgegorene sogenannte Energiewende alleine schon wird unsere Portemonnaies sprengen. Merkels Regime lügt und lügt und lügt...

Chartlord schrieb:
27.12.2012 12:50:55

Zwiespaltig, weil es uns tatsächlich besser gehen wird, aber in der EU kommen die Leichen im Keller erst noch zum Vorschein, wenn klar wird wie sehr die Griechen über die horrenden Zwischenfinanzierungen ihr Defizit in die Höhe getrieben haben. Das ist noch nirgends berücksichtigt.

reini54 schrieb:
27.12.2012 12:46:38

Was hat der Schäuble nur zu Weihnachten eingenommen. Absoluter Realitätsverlust.

khaproperty schrieb:
27.12.2012 12:31:28

Angesichts des Realitäts- und Wahrheitsgehaltes seiner bisherigen Prophezeihungen steht uns der Euro-Untergang offenbar unmittelbar bevor.
Das ist kein Wunder. Bei den EU- und auch Euro-Skandalen der letzten Jahre ist das eben tatsächlich alternativlos.

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