09.12.2012 09:20
Bewerten
 (0)

Schäuble: Ein Finanzminister soll Eurogruppen-Chef werden

    BERLIN (dpa-AFX) - Der Nachfolger von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker sollte nach Ansicht von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einer der Finanzminister werden. Dies sei die Position der Bundesregierung, sagte Schäuble der "Bild am Sonntag". Juncker ist beides - Regierungschef und Finanzminister seines Landes. Schäuble fügte hinzu: "Eigentlich hat es sich sehr bewährt, wenn der Vorsitzende zwischen den unterschiedlichen Positionen vermitteln kann."

 

    Schäuble galt selbst als Anwärter auf das Koordinierungsamt der Eurogruppe. Zuletzt waren aber Stimmen lauter geworden, die Führung des Währungsraums in den Händen eines Regierungschefs zu lassen, der auch bei den EU-Gipfeln am Tisch sitzt. Als potenzielle Anwärter bei dieser Variante gelten der Niederländer Mark Rutte und Finnlands Jyrki Katainen.

 

    Schäuble konterte Vorwürfe aus Reihen der SPD, er sei wegen seiner belehrenden Art für das Amt nicht geeignet, ironisch mit einem Hinweis auf Amtsvorgänger Peer Steinbrück: "So charmant im persönlichen Umgang mit unseren europäischen Nachbarn wie mein Vorgänger als Finanzminister ist nicht jeder." Steinbrück war beispielsweise in der Schweiz mit ruppigen Äußerungen im Steuerstreit angeeckt./and/DP/zb

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt unter 10.400-Punkten -- Wall Street schließt rot -- Commerzbank: 9.000 Stellen und Dividende futsch?-- LANXESS will Chemtura übernehmen -- Deutsche Bank auf Rekordtief -- Ströer im Fokus

Quandt-Erben sortieren BMW-Anteile neu. Griechenland: Gläubiger einig über Führung von Privatisierungsfonds. Stromnetzbetreiber erhöhen Gebühren 2017. EZB-Chef Draghi betont Bedeutung der "Kreditlockerung" für Geldpolitik. ifo-Geschäftsklima hellt sich auf. Audi-Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch verlässt Unternehmen.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?