24.02.2013 11:09
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Schäuble: Fortschritte, aber keine Entwarnung in Eurokrise - Stuttgarter Zeitung

(Wiederholung vom Samstag) Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der Eurokrise Zeichen der Entspannung, gibt aber keine Entwarnung. "Die Lage hat sich zwar eindeutig verbessert. Wenn wir daran denken, wie unübersichtlich die Situation noch vor einem Jahr war, haben wir große Fortschritte gemacht. Die Entwicklung bleibt aber fragil. Das zeigt sich an den innenpolitischen Auseinandersetzungen auf der Iberischen Halbinsel, der Unsicherheit über den weltweiten Konjunkturverlauf oder der Nervosität vor den Wahlen in Italien. Erfreulich sind die Signale aus Griechenland", sagte der Bundesminister im Gespräch mit der "Stuttgarter Zeitung" (Onlineausgabe).

   Die Steuerentlastungen, die Kandidaten wie der frühere Ministerpräsident Silvio Berlusconi im italienischen Wahlkampf versprechen, hält Schäuble indes für unrealistisch. Es komme aber auch in Deutschland vor, dass manche Parteien im Wahlkampf unrealistische Versprechen machten. Die Europäer - allen voran die EU-Kommission - hätten darauf hingewiesen, dass Italien in der Zeit der überparteilichen Regierung unter Mario Monti wichtige Verbesserungen erreicht habe. "Es ist im Interesse Italiens und seiner europäischen Verpflichtungen, wenn dieser Kurs fortgesetzt wird. Das muss Europa auch klar sagen", so der Minister weiter.

   Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

   DJG/flf

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   February 24, 2013 04:38 ET (09:38 GMT)

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