23.11.2012 17:44
Bewerten
(0)

Schäuble: Spanische Banken brauchen weniger als 50% geplanter ESM-Mittel

   Von Hans Bentzien

   FRANKFURT--Spaniens Banken werden nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weniger als die Hälfte der eingeplanten Hilfsgelder benötigen. "Die Umsetzung des spanischen Bankenrekapitalisierungsprogramms ist auf einem guten Weg. Und es spricht alles dafür, dass wir diese bis zu 100 Milliarden Euro, die wir dem spanischen Staat für die Rekapitalisierung seiner Banken im ESM in Aussicht gestellt haben, nicht einmal in einer Größenordnung von 50 Prozent tatsächlich in Anspruch nehmen werden", sagte Schäuble beim European Banking Congress in Frankfurt.

   Ein im September abgeschlossener Stresstest unter Aufsicht der EU hatte ergeben, dass der spanische Bankensektor rund 60 Milliarden Euro benötigt. Einige Banken dürften auch in der Lage sein, das nötige Geld am Kapitalmarkt aufzunehmen.

   Der Bundesfinanzminister will nach eigenen Worten Druck machen, dass die USA die Eigenkapitalrichtlinie Basel III pünktlich einführen. "Wir haben vereinbart, dass wir das gemeinsam umsetzen, und dann sollten wir das auch tun. Wir werden jedenfalls sehr darauf drängen, dass das für alle gilt", sagte Schäuble.

   Auf die Frage, ob das wachsende Immobilienvermögen in Deutschland verstärkt besteuert werden solle, antwortete der Bundesfinanzminister zunächst: "Das ist in einer Demokratie schwer vorherzusagen." Später sagte er aber auch: "Wir sind gegen Steuererhöhungen."

   Daneben äußerte sich Schäuble auch zu Währungsfragen. Er verwies darauf, dass 25 Prozent der Weltwährungsreserven aus Euro bestünden und sagte: "Im Dollar ist auch nicht alles ohne Probleme."

   Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

   DJG/hab/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   November 23, 2012 11:43 ET (16:43 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 11 43 AM EST 11-23-12

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die Top 5 der Medizin- und Pharmakonzerne mit großen Wachstumschancen!

Aktien aus dem Medizin- und Pharmabereich gehören neben den hochtechnologischen Konzernen wohl zu den schwierigsten Wertpapieren, die man an der Börse spielen kann. Die meisten Unternehmen, die auf diesem Feld unterwegs sind, bleiben über Jahre hin unprofitabel. Wir stellen im aktuellen Anlegermagazin fünf Aktien vor, bei denen große Wachstumschancen lauern könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow verliert -- VW-, Daimler-, BMW-Aktien verlieren kräftig: Deutsche Autoindustrie soll sich abgesprochen haben -- BYD, Tesla, Microsoft, eBay im Fokus

Siemens und Bombardier verhandeln über Eisenbahn-Joint Venture. Gazprom darf mehr Gas nach Deutschland pumpen. S&P stellt Griechenland bessere Bonität in Aussicht. Apple will mit Chinesen Autobatterien bauen: Unerwartete Konkurrenz für Tesla? Bill Gross warnt vor einem möglichen Wirtschaftskollaps. Warum Exxon jetzt plötzlich zum Umweltfreund wird. Bitcoin zurück auf Rekordkurs. General Electric verdient im zweiten Quartal weniger. Erneuter Ether-Diebstahl schreckt die Branche auf.

Top-Rankings

KW 29: Analysten-Tops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Sorglos die Koffer packen
In diesen europäischen Ländern kommt man voll auf seine Kosten
KW 28: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Die ärmsten Länder der EU
Hier ist das BIP schlechter als im Durchschnitt
Vor diesen Berufen macht die Digitalisierung keinen Halt
Diese Jobs sind besonders stark bedroht
Diese Millionenbeträge verdienten die Sport-Stars in 2017
Diese Profis konnten ihren Kontostand 2017 deutlich verbessern
Berufe die auch eine Rezession überstehen
Welche bieten am meisten Sicherheit?
mehr Top Rankings

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel lehnt eine Obergrenze für Flüchtlinge weiter ab. Sind Sie für eine solche Grenze?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt mit finanzen.net-Account verknüpfen

Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
BMW AG519000
CommerzbankCBK100
BYD Co. Ltd.A0M4W9
Apple Inc.865985
ADVA SE510300
BASFBASF11
TeslaA1CX3T
Allianz840400
Lufthansa AG823212
Infineon AG623100
E.ON SEENAG99
Nordex AGA0D655