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31.08.2012 18:05

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Schäuble will Banker-Bonuszahlungen "eng beschränken"


   Von Susann Kreutzmann

   BERLIN--Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) unternimmt einen erneuten Vorstoß, um die Bonuszahlungen von Bankern zu begrenzen. "Wir setzen uns derzeit auf EU-Ebene dafür ein, die negativen Anreize der variablen Vergütung für die Risikoübernahme des Managements von Finanzinstituten zu beseitigen", heißt es in einem Schreiben von Schäuble an die Koalitionsfraktionen, in das Dow Jones Newswires Einblick hatte.

   Schäuble fordert, die "besonders für Fehlanreize anfällige", in Geld auszahlbare variable Vergütung müsse dabei "eng beschränkt" werden. Der maximale Wert soll die Fixvergütung nicht überschreiten. Gleichzeitig macht sich Schäuble dafür stark, dass langfristige variable Vergütungssysteme den "langfristigen Erfolg oder Misserfolg der Bank abbilden" müssen.

   Hintergrund der Initiative ist der vom Kabinett beschlossene Gesetzentwurf zu Basel III mit verschärften Eigenkapitalvorschriften für Banken. In Kraft treten sollen die neuen Vorschriften zum 1. Januar 2013, obwohl derzeit in Europa noch Details zur Umsetzung offen sind. Die Begrenzung der Banker-Bonuszahlungen ist einer der Hauptstreitpunkte für die Umsetzung der verschärften Eigenkapitalvorschriften. So hatte der britische Finanzminister George Osborne wiederholt seinen Widerstand gegen Boni-Begrenzungen deutlich gemacht.

   Kontakt zur Autorin:Susann.Kreutzmann@dowjones.com

   DJG/suk/apo

   (END) Dow Jones Newswires

   August 31, 2012 11:59 ET (15:59 GMT)

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Kommentare zu diesem Artikel

khaproperty schrieb:
01.09.2012 18:54:10

Gab es doch anderswo längst - die folge war, daß die Festbezüge verdoppelt und verdreifacht wurden.
Völlig albern, den Unternehmen Vorschriften machen zu wollen. Reinster Kommunismus-Schwachsinn.
Eben typisch Schäuble, der offenbar politisch unzurechnungsfähig geworden ist, seit langem schon.

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