23.10.2012 11:02
Bewerten
 (0)

Schäuble wirbt weiter für Steuerabkommen mit Schweiz

    BERLIN (dpa-AFX) - Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bei SPD und Grünen erneut um Zustimmung zum umstrittenen Steuerabkommen mit der Schweiz geworben. Mit dem Abkommen werde Steuergerechtigkeit sowohl für die Zukunft als auch rückwirkend für Altvermögen erreicht. Der weitere Ankauf von Steuer-CDs sei keine Alternative, bekräftigte Schäuble am Dienstag in einer Videobotschaft. "CD-Ankäufe waren nur die zweitbeste Lösung. Eigentlich muss der Staat dafür sorgen, dass seine Gesetze vollzogen werden, ohne dass er selbst mit mehr oder weniger Kriminellen zusammenarbeitet."

 

    Das Steuerabkommen soll im Januar 2013 in Kraft treten. Die von SPD und Grünen geführten Länder lehnen es bisher ab. Schwarz-Gelb benötigt im Bundesrat die Zustimmung der Opposition. Kritik wird vor allem an der Regelung für das vor Jahren in die Schweiz transferierte Schwarzgeld geübt. Für bereits unversteuert angelegtes Kapital wird rückwirkend eine Pauschalsteuer auf das Kapital selbst erhoben. Künftige Vermögenseinkünfte deutscher Kunden bei Schweizer Banken sollen steuerlich so behandelt werden wie Geldanlagen in Deutschland./sl/DP/jkr

 

Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Staatsschulden: Ukraine verkauft massenweise Gold -- Chinas Notenbank senkt überraschend Leitzinsen -- BVB ist schuldenfrei -- Alibaba im Fokus

Burger King schaltet im Streit um Filialen Gericht ein. Porsche vermietet seine Sportwagen künftig auch. Deutsche-Bank-CFO empfiehlt Alternative zum Sparbuch. EVG droht mit Streiks: Bahn erfüllt Forderungen nicht. EZB-Chef Draghi unterstreicht Handlungsbereitschaft. Strafzinsen für Großkunden auch bei der WGZ Bank.
Das sind Deutschlands Global Player

träger

So viel erhalten die Deutschen

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Der Gesetzentwurf zur Frauenquote in den Führungsetagen von Unternehmen stößt in der Union auf wachsenden Widerstand. Wie stehen Sie zu diesem Thema?