07.08.2013 10:08

Senden

Schlecker-Nachfolger Dayli droht endgültige Schließung


    WIEN (dpa-AFX) - Dem insolventen Schlecker-Nachfolgers Dayli droht mit Ende der Woche das endgültige Aus, wenn bis dahin kein Investor gefunden wird. Eine Rabattaktion habe nicht mehr genug Geld in die Kasse gebracht, um die Läden weiter offen halten zu können: "Das erhoffte Umsatzplus ist zu gering ausgefallen, wir können mit dem Schließungsantrag leider nicht mehr länger warten", teilte der für die Fortführung des Unternehmens zuständige Insolvenzverwalter Thomas Zeitler am Mittwoch mit.

    Dayli-Geschäftsführung und Firmenchef Martin Zieger stimmten laut Mitteilung des Insolvenzverwalters der Schließung zu, sollte bis Freitag kein Investor mit Bankgarantie für Dayli einspringen. Das Unternehmen kämpft seit Wochen gegen das endgültige Aus. Über 2200 Mitarbeiter würden dadurch ihren Job verlieren.

    Doch nach der Schließung könnte es laut Insolvenzverwalter Rudolf Mitterlehner trotzdem weitergehen: "Ich gehe davon aus, dass einige Investoren warten, bis das Unternehmen geschlossen ist, damit dann die interessanten Unternehmensteile herausgekauft und die benötigten Dienstnehmer wieder neu eingestellt werden können."

    Anfang Juli wurde über die österreichische TAP dayli Vertriebs GmbH mit Sitz in Pucking ein Sanierungsverfahren eröffnet. Mit dem Konzept eines modernen Tante-Emma-Ladens sollten ursprünglich auch Hunderte Läden in Deutschland übernommen werden./saw/DP/zb

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
Kommentar hinzufügen

ANZEIGE

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

ANZEIGE

Die 5 beliebtesten Top-Rankings






Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig hat mit einer Forderung nach einer Sonderabgabe für Straßen für Aufsehen gesorgt.
Wenn so endlich die deutschen Straßen und Brücken saniert werden, wäre eine solche Abgabe zu unterstützen.
Die Regierung sollte endlich lernen, mit den bestehenden Einnahmen auszukommen.
Eine solche Abgabe berücksichtig weder den Umfang der Straßennutzung noch die finanzielle Situation des einzelnen Autofahrers und wäre deshalb ungerecht.
Abstimmen