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aktualisiert: 01.11.2011 12:05

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SCHULDENKRISE

Griechenland-Unsicherheit drückt Banktitel

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Commerzbank: Top-Verlierer im DAX
An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten geht es auch im frühen Dienstaghandel weiter nach unten.

Paris (aktiencheck.de AG) - Die Ankündigung Griechenlands, eine Volksabstimmung über das Rettungspaket durchführen zu wollen, sorgt für deutliche Verunsicherung. Viele Anleger fürchten nun, dass eine theoretisch mögliche Ablehnung des Rettungspaketes Griechenland ins Chaos stürzen könnte. Vor diesem Hintergrund stehen heute europaweit Banktitel auf dem Verkaufszettel der Investoren. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 3,17 Prozent auf 2.309,64 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 2,02 Prozent auf 2.271,26 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren im Minus.

In der Schweiz richtet sich heute der Fokus der Investoren auf die Aktie der Credit Suisse (Credit Suisse Group (CS Group) (N)), die sich am Indexende des SMI um 7,1 Prozent verbilligt. Die Großbank hat zwar im dritten Quartal ein höheres Ergebnis erzielt. Allerdings wurden die Erwartungen klar verfehlt. Dabei war der Berichtszeitraum geprägt durch ein schwieriges Marktumfeld und Sonderposten. Ferner wurden weitere Stellenstreichungen angekündigt. Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn belief sich auf 683 Mio. Schweizer Franken (CHF), nach 609 Mio. CHF in der Vorjahresperiode. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 979 Mio. CHF ausgegangen. Ferner erzielte die Credit Suisse Group einen bereinigten Vorsteuergewinn von 519 Mio. CHF, einen bereinigten Reingewinn von 441 Mio. CHF und eine bereinigte Eigenkapitalrendite von 11,8 Prozent. Zusätzlich zu den im Juli angekündigten Maßnahmen strebt die Credit Suisse weitere Kosteneinsparungen von 0,8 Mrd. CHF bis Ende 2013 an. Diese zusätzlichen Kosteneinsparungen dürften verbunden sein mit einem Abbau von rund 3 Prozent des Personalbestandes in der gesamten Credit Suisse Group, mit Prozessoptimierungen, Verbesserungen beim Einkauf sowie mit einer stärkeren Integration und effizienterem Einsatz von Infrastruktur in Betriebsorganisation und Geschäft. Daneben verlieren UBS und Julius Baer 3,6 bzw. 3,2 Prozent an Wert. Im Schweizer Leitindex kann lediglich Novartis einen kleinen Aufschlag ausweisen.

(01.11.2011/ac/n/m)

Bildquellen: Commerzbank AG

Kommentare zu diesem Artikel

bruehlsax schrieb:
01.11.2011 20:28:04

@lowabras
Ja, richtig gedacht, trotz allem ist Griechenland noch die älteste Demokratie in Europa und davon können wir Deutsche, die von H.Mann als Untertan bezeichnete Spezies, immer noch lernen!
Ja, hoffentlich ist nicht nur bald der Euro am Ende, sondern auch der ganze EU-Wahn!

lowabras schrieb:
01.11.2011 14:34:59

Was soll da unsicher sein, höchstens Uninformiert. Schließlich sind 80% der Griechen gegen das System, wie die Deutschen auch, nur die sitzen da und warten.
Die Griechen wehren sich und dieses kleine Volk wird diesem Euro Wahnsinn das verdiente Ende bereiten.
Mehr bei www.steuerembargo.co.de

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