06.12.2012 08:53
Bewerten
 (10)

Samaras: 'Wir werden im Euro bleiben'

Schuldenschnitt unnötig
Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras hat das Ziel seines Landes unterstrichen, die Finanzprobleme in den Griff zu bekommen und den Euro zu behalten.
"Wir werden im Euro bleiben", sagte Samaras der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). "Unser Ehrgeiz ist, Griechenland spektakulär zu verändern und es von einem schlechten Beispiel voll mit Problemen zu einem herausragenden Beispiel für eine Modell-Wirtschaft zu machen."

     In den vergangenen zwei Monaten habe das Land mehr erreicht als in den letzten drei Jahrzehnten versucht worden sei. "Wenn Sie unsere Reformen und unsere Änderungen sehen, werden Sie verstehen, dass wir an einer Erfolgsgeschichte arbeiten. Das wir bald allen klar. Und dann wird niemand mehr nach unserer Euro-Mitgliedschaft oder einem Schuldenschnitt fragen."

    Zur Diskussion um einen möglichen Schuldenschnitt sagte Samaras weiter: "Unsere Verschuldung gilt jetzt offiziell als dauerhaft tragbar. Aber dazu braucht es natürlich anhaltendes Wachstum. Wir versuchen, aus der Rezession herauszukommen, unsere Wirtschaft zu reformieren, so dass genug Einkommen entsteht, Zinsen und Tilgung der Schulden zu leisten." Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte jüngst einen späteren Schuldenschnitt für das Krisenland nicht ausgeschlossen.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: thelefty / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Anzeige

Heute im Fokus

DAX schließt über 2 Prozent fester -- Goldpreis fällt auf Vierjahrestief -- Dow Jones mit neuem Rekord -- BoJ lockert Geldpolitik -- Citigroup, Lanxess, Starbucks, Groupon, LinkedIn im Fokus

Euro bleibt unter Druck. Streiks bei Amazon enden vorerst. Chinesen kaufen Solarstrom AG. Continental und mögliche Abschreibungen. Brenntag-Bonität hochgestuft. Joma steigt mit 47,7 Prozent bei C.A.T. Oil ein und legt Pflichtangebot vor. E.ON und RWE müssen Klagen gegen Atommüll-Lagerung zurücknehmen. Großbritannien zahlt Weltkriegsanleihe zurück.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

In welchen europäischen Ländern ist das Preisniveau besonders hoch?

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Facebook & Co: Welche Börsengänge waren ein Desaster?

Welches Unternehmen erzielte bislang das größte Emissions- volumen?

Welche Darsteller verdienen am meisten?

Diese Models verdienten 2014 am meisten

In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?

mehr Top Rankings

Umfrage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat den Sparkurs der Bundesregierung infrage gestellt. Denken Sie auch, dass der Staat mehr investieren sollte?