06.12.2012 08:53

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SCHULDENSCHNITT UNNÖTIG

Samaras: 'Wir werden im Euro bleiben'


Griechenlands Ministerpräsident Antonis Samaras hat das Ziel seines Landes unterstrichen, die Finanzprobleme in den Griff zu bekommen und den Euro zu behalten.

"Wir werden im Euro bleiben", sagte Samaras der "Bild"-Zeitung (Donnerstag). "Unser Ehrgeiz ist, Griechenland spektakulär zu verändern und es von einem schlechten Beispiel voll mit Problemen zu einem herausragenden Beispiel für eine Modell-Wirtschaft zu machen."

     In den vergangenen zwei Monaten habe das Land mehr erreicht als in den letzten drei Jahrzehnten versucht worden sei. "Wenn Sie unsere Reformen und unsere Änderungen sehen, werden Sie verstehen, dass wir an einer Erfolgsgeschichte arbeiten. Das wir bald allen klar. Und dann wird niemand mehr nach unserer Euro-Mitgliedschaft oder einem Schuldenschnitt fragen."

    Zur Diskussion um einen möglichen Schuldenschnitt sagte Samaras weiter: "Unsere Verschuldung gilt jetzt offiziell als dauerhaft tragbar. Aber dazu braucht es natürlich anhaltendes Wachstum. Wir versuchen, aus der Rezession herauszukommen, unsere Wirtschaft zu reformieren, so dass genug Einkommen entsteht, Zinsen und Tilgung der Schulden zu leisten." Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte jüngst einen späteren Schuldenschnitt für das Krisenland nicht ausgeschlossen.

    BERLIN (dpa-AFX)

Bildquellen: thelefty / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

gammelfleisch schrieb:
06.12.2012 14:22:00

Was soll der arme Kerl auch schon sagen? Merkel legt ihm die Worte in den Mund, wie ein kleiner Schuljunge muß er ständig vorstellig sein. Auf der Straße tobt der Mob, sensationelle Korruption im gesamten Apparat, unwilliges Volk. Dieses Land ist einfach am Ende.

reini54 schrieb:
06.12.2012 14:16:29

GR herausragendes Beispiel für eine Modell-Wirtschasft? GR Schulden dauerhaft tragbar? Anhaltendes Wachstum in GR? Ich weiß zwar nicht, was Herr Samaras genommen hat, aber er sollte beim nächsten Mal weniger nehmen. Er könnte mir auch was abgeben, dann würde ich unsere Verluste leichter ertragen.

lungomolch schrieb:
06.12.2012 09:34:19

Ich bewundere seinen Optimismus. Die Frage ist, ob es gelingt, die Mentalität des GR-Volkes in so kurzer Zeit zu ändern. Wenn man GR zu einem Industrieland umbaut, zerstört man die Identität des Landes. Daher lieber: raus aus dem Euro!

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