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aktualisiert: 30.11.2009 17:54

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Schwacher Handelsausklang in Frankfurt - Dubai-Unsicherheit bleibt -- Euro unter 1,50 $ -- Merck nach Zulassungsrückschlag unter Druck -- VW, Deutsche Börse, Einzelhändler, DOUGLAS, MAN im Fokus


Die deutschen Börsen schlossen mit Verlusten - Sorgen um Dubai belasteten - BoA warnt vor Ausweitung der Dubai-Krise. Chicagoer Einkaufsmanager stützen nur kurz. Thomas Cook mit Gewinnsprung. Samsung will mehr Handys verkaufen. MAN: Millionenbußgeld? Bosch für Solarmarkt zuversichtlich. adidas für Reebok zuversichtlich.

Heute anstehende Termine:
- GB: Verbraucherkredite Oktober
- USA:Einkaufsmanagerindex Chicago November
- C.A.T. Oil: Quartalszahlen
- RHJ International: Quartalszahlen


Schwacher Handelsausklang in Frankfurt - Dubai-Unsicherheit bleibt
Zunächst hatten die positiven Vorgaben der Aktienmärkte in Asien für Kauflaune an den heimischen Parketts gesorgt. Nach festem Start gewann allerdings die Unsicherheit der Anleger doch wieder die Oberhand, die Börsen gaben ihre Gewinne komplett ab und rutschten ins Minus. Am Nachmittag zuckten die Indizes nochmals kurz, nachdem positive Konjunkturdaten die Sorgen der Anleger kurzzeitig in den Hintergrund drängten: Der Chigacoer Einkaufsmanagerindex ist deutlicher gestiegen, als am Markt erwartet. Dies wirkte sich aber nicht dauerhaft aus, im späten Handel zeige sich die Verunsicherung wieder stärker am deutschen Markt, die Börsen gaben abermals deutlicher nach.

Viele Marktteilnehmer hatten nach dem finanziellen Zusammenbruch Islands Sorgen, dass das arabische Emirat Dubai, das in der vergangenen Woche Zahlungsschwierigkeiten einräumen musste, ähnlich stark angeschlagen sein könnte. Die Bank of America erklärte diesbezüglich, dass sich die Schuldenkrise in Dubai ausweiten und andere Schwellenländer erheblich in Mitleidenschaft ziehen könnte. Dem Institut zufolge sei es nicht auszuschließen, dass die Zahlungsschwierigkeiten zu einem "größeren staatlichen Ausfallproblem werden".



Der DAX stieg mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent in den Handel ein, konnte sich im weiteren Verlauf aber nicht mehr in der Gewinnzone halten und rutschte ins Minus. Nach einem Zwischenhoch ging es am Nachmittag mit den Standardwerten wieder abwärts, die Verunsicherung sorgte schlussendlich für einen Abschlag von 1,0 Prozent auf 5.627 Zähler. Autowerte lasteten auf dem Gesamtmarkt und gehörten zu den größten Verlierern im deutschen Leitindex. Auch der Pharmakonzern Merck KGaA musste deutliche Verluste hinnehmen, nachdem der Zulassungsantrag für ein Medikament in den USA abgelehnt wurde.

Der TecDAX musste seine Startgewinne ebenfalls abgeben, konnte die Verluste aber eindämmen. Mit Ertönen der Schlussglocke verloren die Techwerte 0,1 Prozent und gingen bei 782 Zählern aus dem Handel.

17:47 Uhr: Euro rutscht wieder unter 1,50 Dollar
Die Europäische Gemeinschaftswährung Euro kann sich nicht über der am Morgen zurück eroberten Marke von 1,50 Dollar halten. Aktuell rutscht die Währung auf 1,4993 Dollar ab und notiert damit in etwa auf Vortagesniveau. Am Markt hieß es, dass die Einführung von neuen Finanzinstrumenten durch die New Yorker Fed die Rückführung von Devisen und damit Euro-Verkäufe zur Folge habe.

16:33 Uhr: Merck nach Zulassungsrückschlag unter Druck
Der Pharmakonzern Merck KGaA hat bei seinem Multiple-Sklerose-Mittel Cladribin einen Rückschlag hinnehmen müssen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat die US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung des Medikaments abgelehnt. Man wolle schnellstmöglich einen neuen Zulassungsantrag einreichen, so der Konzern weiter. Gründe für die Ablehnung der Behörde seien bislang nicht bekannt. Die Aktie gibt daraufhin deutlich nach.

16:15 Uhr: United Health hält an Zielen fest
Der US-Krankenversicherer UnitedHealth Group sieht sich auf Kurs für das Erreichen seiner Jahresziele. Demnach sei 2009 unter dem Strich mit einem Gewinn um 3,15 Dollar je Aktie zu rechnen. Im kommenden Jahr rechnet man dann mit 2,90 bis 3,10 Dollar je Anteilsschein, während die Erlöse zwischen 88,5 bis 89,5 Milliarden Dollar liegen sollen.

15:52 Uhr: Chicago-Einkaufsmanager-Index steigt an
Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte am Montag für November einen Anstieg ihres saisonbereinigten Konjunktur-Index. So erhöhte sich der Einkaufsmanager-Index auf 56,1 Punkte, nach 54,2 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten lediglich einen Wert von 53,3 Zählern erwartet.

15:40 Uhr: Wall Street startet schwächer
Nach den Verlusten vom Freitag steigen die US-Börsen auch in die neue Handelswoche mit Verlusten ein. Die Abschläge fallen allerdings moderat aus. Einzelhandelswerte stehen im Fokus, nachdem der Startschuss in das Weihnachtsgeschäft am "Black Friday" wenig zufriedenstellend verlaufen war. Auch in New York wirkt der Schock über die Zahlungsschwierigkeiten von Dubai weiter nach. Zwar hatte die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate Liquiditätshilfen angekündigt, Anleger machen sich dennoch Sorgen über ein Übergreifen der Krise auf andere Länder. Im weiteren Verlauf steht die Veröffentlichung des Index der Einkaufsmanager von Chicago für den Monat November an - dieser dürfte für Bewegung sorgen.

Der Dow Jones verliert zum Handelsstart am Montag leicht. Auch die Nasdaq Composite wird mit leichten Verlusten erwartet.

15:30 Uhr: Dow Jones startet leicht schwächer
Der US-Leitindex Dow Jones steigt mit einem kleinen Abschlag von 0,1 Prozent in den Handel ein.

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Quartalszahlen
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Quartalszahlen
30.11.09zooplus AG
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DE; Investitionen im Verarbeitenden Gewerbe 2008
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30.11.09
10:30: GB; BoE Geld- und Finanzstatistik November
30.11.09
11:00: DE; Kredithürde November
30.11.09
11:00: EU; Vorabschätzung Inflation Eurozone November
30.11.09
11:00: IT; Verbraucherpreise November
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11:00: IT; Erzeugerpreise Oktober
30.11.09
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30.11.09
14:30: CA; Erzeugerpreise Industrie Oktober
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