21.04.2013 12:00
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SAP erhält einen Dämpfer

SAP erhält einen Dämpfer
Schwaches Geschäft
Softwarekonzern erwischt flauen Jahresstart — Finanzchef Brandt bekräftigt Prognose
€uro am Sonntag

von Thomas Schmidtutz, Euro am Sonntag

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP ist langsamer ins Jahr gestartet als erwartet. Von Januar bis März legte das Geschäft mit Softwarelizenzen lediglich um drei Prozent auf 657 Millionen Euro zu. Damit verfehlten die Walldorfer klar die Analystenerwartungen von 721 Millionen Euro. Auch beim Umsatz blieb der Konzern hinter den Prognosen zurück. Statt 3,8 Milliarden fuhren die Walldorfer 3,6 Milliarden Euro ein. Bei Investoren kamen die Zahlen nicht gut an. Bis Freitagmittag notierte die Aktie um rund drei Prozent schwächer.

Zur Begründung für das flaue Lizenzgeschäft verwies SAP-Finanzvorstand Werner Brandt vor allem auf die Schwäche in Asien. Dort waren die Lizenzverkäufe zum Jahresauftakt um sieben Prozent gesunken. Das Neugeschäft in China habe unter dem Regierungswechsel und Veränderungen in der Geschäftsführung gelitten, sagte Brandt dieser Zeitung. Demgegenüber nahm das US-Geschäft wieder Fahrt auf. Auch Europa habe sich mit dem Rückenwind aus Ländern wie Großbritannien oder Russland zuletzt „gut entwickelt“. Zudem verwies Brandt auf die „anhaltend gute Entwicklung im Cloud-Geschäft“. Ungeachtet des durchwachsenen Jahresauftakts bekräftigte er den Ausblick für 2013. Europas größtes Softwarehaus peilt für das laufende Jahr bei den Software- und software­bezogenen Serviceerlösen ein Plus von elf bis 13 Prozent auf 14,7 bis 15 Milliarden Euro an. Das um Währungseffekte bereinigte operative Ergebnis soll um zwölf bis 14 Prozent auf 5,85 bis 5,95 Milliarden Euro steigen.
Nach dem Höhenflug korrigiert die SAP-Aktie derzeit. Anleger warten noch ab. 

Bildquellen: SAP AG

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Der Softwarekonzern SAP will in den kommenden fünf Jahren zwei Milliarden Euro in Software und Entwicklungen rund um die Vernetzung von Gegenständen und Produktion stecken.

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