16.01.2013 07:13
Bewerten
 (3)

Schwarz-Gelb freundet sich mit Trennbanken-Idee an - Zeitung

   Union und FDP vollziehen bei der Bankenregulierung nach Informationen des Handelsblatts einen Schwenk: Sie wollen, dass die Bundesregierung den Vorschlag des finnischen Notenbankchefs Erkki Liikanen für ein Trennbanken-System in Erwägung zieht, wie es in einem Antrag der Abgeordneten der Regierungsparteien heißt. Das Papier soll am Donnerstag im Bundestag beschlossen werden.

   "Wir müssen prüfen, wie das Einlagen- und Kreditgeschäft besser von den Risiken des Investmentbankgeschäfts abgeschirmt werden kann, ohne das in Deutschland bewährte Universalbankensystem abzuschaffen", sagte Klaus-Peter Flosbach, finanzpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, dem Handelsblatt. Dafür habe "die Liikanen-Gruppe diskussionswürdige Vorschläge vorgelegt".

   Schwarz-Gelb übernimmt damit eine Forderung des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück. Er hatte im September gefordert, die Banken zu zwingen, unter einem Holding-Dach das Investmentgeschäft strikt vom klassischen Bankgeschäft zu trennen. Union und FDP hatten ihn damals heftig kritisiert. Inzwischen fürchten die Regierungsparteien aber, dass die SPD mit ihren Banken-Regulierungsforderungen im Wahlkampf punkten könnte, und wollen dem mit eigenen harten Regulierungsforderungen entgegenwirken.

   DJG/chg

   (END) Dow Jones Newswires

   January 16, 2013 00:43 ET (05:43 GMT)

   Copyright (c) 2013 Dow Jones & Company, Inc.- - 12 43 AM EST 01-16-13

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX mit kräftigem Aufschlag -- Türkei bringt sich als Deutsche-Bank-Käufer ins Spiel -- Commerzbank: 10.000 Stellen weg? -- Opec-Staaten einigen sich auf Fördergrenze -- Air Berlin im Fokus

Lufthansa-Aktie schwächster DAX-Wert: Air Berlin-Deal und Ölpreisrally belasten. Deutsche Arbeitslosenquote im September leicht rückläufig. SAP investiert in neue Produkte für vernetzte Firmen. Institut: London soll Schweigen über Brexit lüften. VW-Chef Müller macht sich Sorgen über US-Strafzahlungen.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?