02.12.2012 11:17
Bewerten
 (1)

Schweiz lehnt Zugeständnisse beim Steuerabkommen ab - Magazin

   Die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf sieht keinen Spielraum für Nachbesserungen am geplanten Steuerabkommen mit Deutschland. "Es sind keine weiteren Zugeständnisse denkbar", sagte sie dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Deutschland und die Schweiz hätten einen guten und fairen Vertrag ausgehandelt, der beiden Seiten Vorteile bringe. Beide hätten dafür aber auch Zugeständnisse machen müssen. "Es wird entweder diesen Vertrag geben - oder keinen", stellte Widmer-Schlumpf klar.

   Ein Scheitern des Abkommens wäre eine gute Nachricht für deutsche Steuersünder, so die Politikerin weiter. Denn diese könnten so weiterhin hoffen, unentdeckt zu bleiben bis ihre Steuerdelikte verjährt seien. Mehr als Zufallsfunde seien nicht möglich. "Bei Anfragen, die auf gestohlenen Bankdaten beruhen, wird die Schweiz wie bisher keine Amtshilfe leisten", kündigte Widmer-Schlumpf an. Die von SPD und Grünen regierten Länder hatten das Steuerabkommen mit der Schweiz im Bundesrat abgelehnt. In der vergangenen Woche beschloss die Bundesregierung daraufhin, den Vermittlungsausschuss anzurufen.

   Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

   DJG/mgo

   (END) Dow Jones Newswires

   December 02, 2012 04:46 ET (09:46 GMT)

   Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.- - 04 46 AM EST 12-02-12

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX schließt leichter -- Wall Street grün -- Apple gibt Termin für Keynnote bekannt -- STADA-Aufsichtsratschef muss gehen -- RWE-Tochter Innogy kauft Solarfirma -- Amazon im Fokus

Zahlreiche Bürger spüren VW-Krise im eigenen Geldbeutel. Weizen so billig wie seit 10 Jahren nicht. Koffein fürs Portfolio - Wie investiert man eigentlich in Kaffee? Keiner will mehr der Allerbeste sein: Nintendo springen 15 Millionen Nutzer bei Pokémon Go ab. Bundestags-Experte zu VW-Skandal: "Alle Hersteller" haben manipuliert - und die Regierung wusste es.
Diese deutschen Krankenkassen sind beliebt
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Eigenzulassungen 2015
Diese Firmen sind innovativ
In diesen Städten stehen Sie am längsten im Stau
Das sind die besten Universitäten
Die wertvollsten Marken 2016
mehr Top Rankings

Umfrage

Apples iPhone 7 steht vor der Tür. Kaufen Sie sich das neue Modell?