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Siemens-Konkurrent konnte den operativen Gewinn das siebte Quartal in Folge zweistellig steigern. Der Umsatz sank von 41,1 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf knapp 38 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Hier macht sich der Verkauf des Mehrheitsanteils an der TV-Senderkette NBC Universal bemerkbar. Ohne den Verkauf legte der Umsatz noch leicht zu. Analysten hatten mit einem stärkeren Wachstum gerechnet.
Der Gewinn unter dem Strich ging indes wegen ausbleibender positiver Sondereffekte, die den Vorjahresgewinn noch nach oben getrieben hatten, um ein Fünftel auf 3,8 Milliarden Dollar zurück.
Konzernchef Jeff Immelt zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden und verwies auf das dicke Auftragsbuch des Konzerns. Zwar rechnet der Manager im laufenden Jahr mit Schwankungen, glaubt aber trotz der Unsicherheiten an ein kräftiges Wachstum des Industrie- und Finanzgeschäfts. Das Geschäft in Europa will Immelt umbauen, um die Marktbedingungen widerzuspiegeln. Nähere Details nannte der Manager zunächst nicht.
General Electric gilt angesichts seiner breiten Angebotspalette als Gradmesser für die gesamte US-Wirtschaft. In Deutschland ist GE vor allem mit einer Windanlagen-Fertigung und einer starken Forschung vertreten. Der deutsche Rivale Siemens will seine Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2011/2012 (Ende Dezember) am 24. Januar zur Hauptversammlung veröffentlichen./stb/wiz
FAIRFIELD (dpa-AFX)