Der Siemens-Wettbewerber General Electric (GE) hat trotz der weltweiten Konjunkturabkühlung im vierten Quartal dank eines Wachstums bei den Auftragseingängen unerwartet viel umgesetzt. Die Order legten im Schlussquartal bereinigt um 7 Prozent zu, und der Konzernumsatz erreichte 39,3 Milliarden US-Dollar. Unter dem Strich erhöhte GE das Nettoergebnis um 7,5 Prozent auf 4,01 Milliarden Dollar. Je Aktie lag das Ergebnis bei 0,38 Dollar und bereinigt um Sonderposten bei 0,44 Dollar. Die operative Marge verbesserte sich auf 13,4 Prozent von 11,9 Prozent im Vorjahr.
Analysten hatten bei dem Mischkonzern mit Sitz in Fairfield im US-Bundesstaat Connecticut mit einem Gewinn von 4,42 Milliarden Dollar und einem Ergebnis je Aktie von 0,43 Dollar gerechnet. Beim Umsatz wurde 38,86 Milliarden Dollar am Markt prognostiziert.
Alle Industriesegmente haben im vierten Quartal wie auch schon im Vorquartal ein Gewinnwachstum erreicht und die Margen verbessert. Im Industriebereich wuchs der Umsatz organisch um 4 Prozent im Quartal und dank der guten Entwicklung in Lateinamerika und Australien um 8 Prozent im Gesamtjahr. Die Einnahmen aus der Finanzierungssparte GE Capital legten im Dreimonatszeitraum um 1,7 Prozent zu.
GE-Chairman and CEO Jeff Immelt sagte, GE habe das Jahr 2012 trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen mit einem starken Quartal abgeschlossen. GE stellt Flugzeugturbinen und Kraftwerkskomponenten her und ist unter anderem auch in der Medizintechnik vertreten. Zudem hat der Konzern die eigene Finanzsparte GE Capital.
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