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Neu Delhi 20.07.2012 (www.emfis.com) Der chinesische Rohstoffkonzern Sinopec hat das Rennen um eine Pipeline in Ghana gemacht. Der indische Konkurrent GAIL hatte letztendlich das Nachsehen.
Wie mit dem Vorgang vertraute Personen mitteilten, habe Sinopec sogar ganz klar die Nase vorne gehabt. Grund sei vor allem die von chinesischer Seite gewährte langfristige Finanzierung des Projektes. Dies habe GAIL nicht bieten können, weshalb der großvolumige Auftrag an Sinopec vergeben worden sei. Es sei in dem Sektor Infrastruktur ein klares derartiges Muster der Chinesen zu erkennen, die in der Region in letzter Zeit Finanzierungen von über elf Milliarden USD garantiert hätten. Auch Eisenbahnprojekte würden sich darunter befinden.
GAIL überdenkt andere Vorhaben in Afrika
Wie weiter mitgeteilt wurde, habe diese Entwicklung bei GAIL zu einem Aufhorchen geführt. Es würden sich weitere Projekte in dem Teil von Afrika in Planung befinden. Es könne nun eine Überprüfung der Vorhaben auf deren Durchsetzbarkeit stattfinden.