14.01.2013 14:10
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News Corp. pumpt weitere Millionen in Sky Deutschland

Sky-Aktie gesucht
Der nach wie vor defizitäre Bezahlfernsehsender Sky Deutschland erhält eine weitere kräftige Finanzspritze von seinem Großaktionär News Corp.
Im Zuge einer Privatplatzierung pumpt der US-Medienkonzern knapp 350 Millionen Euro in Sky Deutschland und erhöht so seinen Anteil auf 54,5 Prozent. Bislang warNews Corp. knapp unter der 50-Prozent-Schwelle geblieben, nicht zuletzt, um eine Konsolidierung zu vermeiden. Die jüngste Geschäftsbelebung bei Sky lässt News Corp aber offensichtlich mutiger werden.

   Im abgelaufenen Jahr hatte Sky Deutschland zwölf Prozent Kunden hinzugewonnen und zählt nunmehr 3,36 Millionen Abonnenten. Das bestärkt das Sky-Management in der Erwartung, im laufenden Jahr zumindest operativ schwarze Zahlen schreiben zu können und danach stark weiterzuwachsen. Auch wenn Ergebniszahlen in Euro und Cent erst Ende Februar veröffentlicht werden, wurde der Ausblick für 2013 bereits bestätigt.

   In den von CEO Brian Sullivan definierten Wachstumsfeldern zeigte Sky Deutschland eine starke Zunahme der Kundenzahlen. Das gilt für hochauflösende, sogenannte HD-Programme ebenso wie für den Festplattenrekorder. Knapp die Hälfte der Sky-Kunden sehen mittlerweile in HD-Qualität, knapp ein Drittel nutzt den Rekorder für zeitversetztes Fernsehen. Ebenfalls stark auf dem Vormarsch sind mobile Angebote, die sich die Kunden beispielsweise auf ihrem iPad anschauen können.

   Zu Jahresbeginn hatte Sky umfangreiche Einspeisevereinbarungen mit den wichtigsten Kabelnetzbetreibern geschlossen, Anfang des Monats kam dann noch eine Kooperation mit der Deutschen Telekom hinzu. Deren Bundesliga-Kunden werden ab der kommenden Saison Sky sehen, und Sky wird ihr Angebot künftig auch auf der Internet-TV-Plattform Entertain der Telekom verbreiten.

   Bei der Vergabe der Rechte für die Fußball-Bundesliga hatte Sky Deutschland tief in die Tasche gegriffen. Durchschnittlich 486 Millionen Euro pro Saison lässt sich der Sender ab der Spielzeit 2013/14 die Live-TV-Rechte an der Bundesliga kosten, die Telekom wurde im Bieterverfahren ausgestochen.

   News Corp, der auch Dow Jones und das Wall Street Journal Deutschland gehört, wird garantieren, dass die Summe auch in die Kasse der Deutschen Fußball Liga fließt, in der die Profivereine organisiert sind.

   Schätzungsweise rund 1,6 Milliarden Euro hat News Corp seit seinem Einstieg in den Bezahlfernsehsender vor ziemlich exakt 5 Jahren investiert.

   Etwa 1 Milliarde der Summe flossen als Eigenkapital, Kredite oder in Form einer Wandelanleihe in die Kassen von Sky Deutschland. Der US-Konzern hatte zuvor schon andere europäische Bezahlfernsehsender wie BSkyB in Großbritannien und Sky Italia nach teils jahrelangen Verlusten in die Profitabilität geführt. Auch Sky-Deutschland-Chef Sullivan hat sein Handwerk bei BSkyB gelernt.

   Die übrigen Anteilseigner müssen Skys Weg in die Gewinnzone nochmals mit finanzieren. 91 Millionen Euro sollen durch die Ausgabe frischer Aktien erlöst werden. Insgesamt sollen durch die News-Corp-Finanzspritze 438 Millionen Euro in die Kassen von Sky Deutschland fließen. Dadurch können die bestehenden Bankkredite abgelöst und durch einen kostengünstigeren neuen, nicht an Bedingungen geknüpften Kreditrahmen ersetzt werden, der somit auch das künftige Finanzergebnis verbessern sollte.

   Sky Deutschland zeigte bereits im abgelaufenen Jahr einen steten Aufwärtstrend: Die Aktie legte 2012 um 180 Prozent zu, am Montag geht es weiter aufwärts.

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