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18.12.2011 11:10

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Diese Nebenwerte gehören ins Depot

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Die attraktivsten Aktien waren 2011 im Nebenwertesegment zu finden. Für Anleger kann es sich lohnen, mit einer selektiven Strategie auf gute kleine und mittlere Werte zu setzen.

finanzen.net hat sich wieder vier Werte genauer angeschaut:

Mitteldeutsche Fahrradwerke

Seit 2009 geht es im intakten Aufwärtstrend immer neuen Bewegungshochs entgegen. Zuletzt sorgte ein weiterer Aufwärtsimpuls bei dem Fahhradhersteller für ein neues Mehrjahreshoch bei 7,15 Euro, dem sich eine Konsolidierung anschloss. Solange die 200-Tage-Linie bei 4,56 Euro unversehrt bleibt, kann mittelfristig von weiteren Zugewinnen ausgegangen werden. Wird das Mehrjahreshoch nachhaltig übersprungen, so liegt die nächste Zielzone bei rund acht Euro. Diese resultiert aus der Kurshistorie der Jahre 2004 und 2005.
Das Magazin "Der Aktionär" schreibt, das Unternehme hebe sich durch starke Ankeraktionäre, gute Produkte und eine hochinteressante Position im Wachstumsmarkt für E-Bikes hervor. Die Bewertung sei mit einem KGv von 8 für das laufende Jahr günstig.

MAX Automation

Der seit 2009 bestehende Aufwärtstrend führte die Aktie der Beteiligungsgruppe im Mai dieses Jahres auf ein neues Zwischenhoch bei 5,24 Euro. Auf diesem Niveau hatte der Titel in 2008 zuletzt notiert, war dann aber kräftig unter die Räder gekommen. Nach dem eingangs erwähnten Hoch kam es im Juli zu einem nochmaligen Aufbäumen, das im Anschluss in eine Konsolidierungsbewegung mündete. Aktuell sind noch keine Anzeichen sichtbar, dass die seit August laufende Seitwärtsbewegung durch einen neuen Kursschub nach oben ersetzt wird. Allerdings droht im Bereich bei etwa 3,80 Euro der langfristige Aufwärtstrend in Gefahr zu geraten. Bei einem Bruch müssten zunächst Abschläge bis auf 3,20 Euro hingenommen werden.

Aurelius

Mit dem Schnitt der 38- unter die 200-Tage-Linie wurde bei der Aktie der Industrieholding Ende November ein übergeordnetes Verkaufssignal ausgelöst. Dieses könnte nur negiert werden, wenn die Unterstützung bei etwa 23,00 Euro nicht mehr unterschritten wird. Das dies derzeit nicht passiert, könnte am frischen Einstiegssignal beim Trendfolger MACD liegen. Auch das Momentum, ein Indikator, der die Kraft der Kursbewegung widerspiegelt, zeigt aufstrebenden Charakter. So richtig aus dem Schneider wäre der Wert allerdings erst, sobald sich der Kurs zumindest über die 38-Tage-Linie bei 26,57 Euro platziert.
Aurelius geht von weiteren Unternehmenskäufen und -verkäufen in den kommenden Monaten aus. Die operative Entwicklung der bestehenden Portfoliounternehmen sei insgesamt zufriedenstellend und man gehe von einer weiteren Verbesserung der operativen Ergebnisse im Jahre 2012 aus. Hiervon ausgenommen sei der Kompressorenhersteller Secop, bei dem seit dem dritten Quartal eine deutliche Verringerung der Kundennachfrage aufgrund eines sich eintrübenden Marktumfeldes festzustellen sei.

GCI Industrie

Nach dem Höhenflug bis auf 10,07 Euro in 2006 wurde der Aktienkurs in den Folgejahren fast platt gemacht. Übrig blieb ein PennyStock, der in 2009 nicht einmal 30 Cents Wert war. Es folgte ein Turnaround, in dem im Januar dieses Jahres Kurse bis über die Marke bei 1,70 erzielt wurden. Dem folgte eine monatelange Verschnaufpause, die Anfang Dezember erneut zu Notierungen bis auf 1,68 Euro führten. Aus Sicht der kurzfristigen Trading-Indikatoren ist aber nun das Pulver verschossen: das Momentum fällt. Auch der trendfolgende Indikator MACD sowie der Oszillator Slow Stochastik generierten frische Verkaufssignale. Anleger beachten zudem, dass die Aktie markteng ist und es so bei Handlungsempfehlungen durch die Medien zu Kurssprüngen (nach oben oder unten) kommen kann.
Für die Experten von "EURO am Sonntag" zählt GCI zu den großen Gewinnern des aktuellen IPO-Booms. Zudem würden die Münchner nach Angaben des Blatts die Gründung eines eigenen Private-Equity-Fonds planen, über den in den nächsten Monaten über 500 Mio. Euro eingesammelt werden sollten.

Bildquellen: Wolfgang Kriegbaum

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