PARIS (dpa-AFX) - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen)
(Société Générale) ist zum Jahresauftakt überraschend erstmals in der Finanzkrise in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich sei im ersten Quartal wegen Milliardenbelastungen im Investmentbanking ein Verlust von 278 Millionen Euro angefallen, teilte das Institut am Donnerstag in Paris mit. Im Vorjahr hatte SocGen noch 1,1 Milliarden Euro verdient, Analysten hatten mit einem Gewinn von 320 Millionen Euro gerechnet. Insgesamt beliefen sich die Sonderbelastungen auf verschiedene Wertpapiere und das Engagement bei Kreditversicherern (Monoliner) auf 1,9 Milliarden Euro. Die Erträge sackten gegenüber dem Vorjahr um 13,5 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro ab. Die Ergebnisse stehen in starkem Kontrast zu denen von BNP Paribas : Der Wettbewerber hatte am Mittwoch einen überraschend hohen Milliardengewinn für die ersten drei Monate des Jahres verkündet./sb/zb