23.11.2012 10:26

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Söder schließt Euro-Aus für Griechenland weiter nicht aus


    NÜRNBERG (dpa-AFX) - Nach einigen Wochen der Ruhe wird die Kritik an der Rettungspolitik für Griechenland in der CSU wieder schärfer. Der Austritt Athens aus dem Euro müsse eine Option bleiben, forderte Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) in der "Nürnberger Zeitung" (Freitag): "Es muss neben den Hilfsangeboten eine Alternative geben für den Fall, dass eine Insolvenz Griechenlands droht. Das heißt, es muss ein Plan B geprüft werden. Nicht in Form einer kalten Insolvenz, sondern als geordnete Austrittslösung."

 

    Damit setzt Söder sich von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ab, die Griechenland im Euro halten will. Auch CSU-Chef Horst Seehofer hatte beim CSU-Parteitag im Oktober zusätzliche Hilfsgelder für Griechenland nicht ausgeschlossen. Anlass von Söders Äußerungen sind die Warnungen mehrerer renommierter Volkswirtschaftler, dass ein weiterer Schuldenschnitt für Griechenland unvermeidlich sei, da das Land ansonsten die Sanierungsziele nicht erreichen könne./cho/DP/bgf

 

Kommentare zu diesem Artikel

Forelli schrieb:
23.11.2012 14:37:31

Beim Zickzackkurs von Soeder bekomme ich Sodbrennen. Die Lage in Griechenland ist unveraendert: Insolvent mit verzoegerten Versprechen der EU am Leben gehalten und Tendenz weiterer Steigerung der Schulden absolut und in Relation zum BIP. Aber die CSU hat keine klare Linie heute Hueh, morgen Hot.

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