"Ich werde auf mein Gehalt, meinen Bonus und meinen Dividendenanteil solange verzichten, bis
SolarWorld wieder Gewinne schreibt", sagte der Manager dem "Handelsblatt" (Freitag). Im vergangenen Jahr hatte Asbeck rund eine halbe Million Euro verdient. Hinzu kamen für 2011 nach eigenen Angaben rund 2,5 Millionen Euro Dividende. Asbeck besitzt knapp 28 Prozent der Solarworld-Aktien.
Solarworld war 2011 in die roten Zahlen gerutscht. Der Aktienkurs ist in den vergangenen sechs Monaten um mehr als 75 Prozent auf zuletzt 1,04 Euro gefallen. Damit ist der Aktienbesitz von Asbeck gerade noch rund 33 Millionen Euro wert. Zu besten Zeiten Ende 2007 kostete eine Solarworld-Aktie rund 48 Euro. Unternehmensgründer Asbeck war damit rechnerisch Milliardär.
BONN/DÜSSELDORF (dpa-AFX)
Solarpleiten - Diese Konzerne sind Opfer der Krise geworden:
Platz 10: Solon
Solon wurde 1996 gegründet und galt schnell als Berlins Vorzeigefirma. Ende 2011 dann das Ende: Die Aktie stürzte massiv ab, als der Konzern Insolvenz anmeldete. Im März wurde der Konzern durch den indischen Konkurrenten Microsol übernommen.