29.06.2013 09:42
Bewerten
 (0)

Spanien erhöht Steuern auf Tabak und Alkohol

   MADRID (AFP) - Im hoch verschuldeten Euro-Krisenland Spanien werden die Tabak- und Alkoholsteuern erhöht, um die öffentlichen Finanzen zu verbessern. Bei den alkoholischen Getränken werde die Steuer um zehn Prozent heraufgesetzt, sagte Finanzminister Cristóbal Montoro nach einer Kabinettssitzung am Freitag in Madrid. Allerdings würden Bier und Wein von der Maßnahme ausgenommen. Zusammen mit der höheren Abgabe für Tabak hofft er auf jährliche Mehreinnahmen in Höhe von 700 Millionen Euro.

   Das von einer Wirtschaftskrise hart getroffene Land muss seine Finanzen in Ordnung bringen, um einen Hilfsantrag beim Euro-Rettungsfonds ESM zu umgehen. Die EU-Kommission hatte Madrid zur Erhöhung der Mehrwertsteuer aufgefordert, um seine Auflagen aus dem Euro-Stabilitätspakt erfüllen zu können. Die Regierung entschied sich stattdessen für höhere Steuern auf Alkohol und Tabak.

   Die jüngsten Maßnahmen folgen auf das Streichen von Steuererleichterungen für große Unternehmen sowie eine neue Steuer auf Treibhausgas. Zusammen sollen auf diese Weise eine Milliarde Euro in die klamme Staatskasse fließen. Zusätzlich zu den neuen Einnahmen hatte die Regierung im vergangenen Jahr einen drastischen Kürzungsplan aufgelegt, der bis 2014 insgesamt 150 Milliarden Euro an Einsparungen bringen soll.

   DJG/jhe

   (END) Dow Jones Newswires

   June 29, 2013 03:11 ET (07:11 GMT)- - 03 11 AM EDT 06-29-13

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Technologieaktien: Drei Möglichkeiten, um vom Trend "Digitale Fabrik" zu profitieren!
Die vierte industrielle Revolution ist im vollen Gange und verändert, vom Großteil der Gesellschaft völlig unbemerkt, bereits die Produktionsabläufe in den großen, industriellen Hallen. Wir zeigen Ihnen in der aktuellen Ausgabe des Anlegermagazins drei Möglichkeiten, wie Sie in den kommenden Monaten und Jahren von dem Zukunftstrend "Digitale Fabrik" profitieren können.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX geht im Plus aus dem Handel -- Dow schließt schwächer -- Deutsche Bank streicht Boni für Topmanager -- Goldman Sachs verdient mehr -- Citigroup-Überschuss klettert -- ASML im Fokus

Unternehmen warnen Trump vor Handelskrieg mit Peking. Von Goldman Sachs bis Deutsche Bank: Das haben Geldhäuser laut einer Studie mit Kim Jong-Un und der Mafia gemeinsam. Rocket Internet will 2017 drei Beteiligungen in die Gewinnzone bringen. Deutsche Inflation auf höchstem Stand seit Juli 2013.
Diese 10 Automobil Neuheiten gibt es bei der Detroit Auto Show 2017
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Diese 10 Aktien kann sich nicht jeder Investor leisten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Commodities entwickelten sich 2016 am stärksten?
Jetzt durchklicken
Mit diesem Studium wird man CEO im Dow Jones
Jetzt durchklicken
Das verdienen YouTube-Stars mit Videos
Jetzt durchklicken
So reich sind die Minister aus Donald Trumps Kabinett
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Der künftige US-Präsident Donald Trump hat die Nato als obsolet bezeichnet. Halten Sie das Militärbündnis ebenfalls für überflüssig?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG 514000
Daimler AG 710000
Volkswagen AG Vz. (VW AG) 766403
BASF BASF11
E.ON SE ENAG99
Bayer BAY001
Commerzbank CBK100
Apple Inc. 865985
Allianz 840400
Deutsche Telekom AG 555750
Deutsche Lufthansa AG 823212
Nordex AG A0D655
K+S AG KSAG88
BMW AG 519000
Siemens AG 723610