03.12.2012 15:11
Bewerten
 (1)

Spanien legt in Brüssel formalen Antrag auf Bankenhilfe vor

    MADRID (dpa-AFX) - Spanien hat bei der Europäischen Union nun auch offiziell Hilfskredite in Höhe von 39,5 Milliarden Euro für die Sanierung maroder Banken beantragt. Wie das Madrider Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte, sollen davon rund 37,0 Milliarden Euro für die vier verstaatlichten Geldhäuser bestimmt sein. Das Volumen entspricht gut einem Drittel der Summe von 100 Milliarden Euro, die die EU Spanien an Hilfen für den angeschlagenen Bankensektor in Aussicht gestellt hatte.

 

    Die Hilfsgelder gehen den Angaben zufolge an die BFA-Bankia, Catalunya Banc, NCG Banco und Banco de Valencia. 2,5 Milliarden Euro sollen an die geplante "Bad Bank" gehen, die die faulen Immobilienkredite der spanischen Geldinstitute abwickeln soll.

 

    Die EU-Kommission hatte in der vorigen Woche den Sanierungsplan der spanischen Regierung für die Geldhäuser gebilligt. Danach müssen die Banken künftig zahlreiche Filialen schließen, Tausende von Mitarbeitern entlassen und sich aus dem Immobiliengeschäft zurückziehen. Nach Angaben des Ministeriums wird erwartet, dass der EU-Rettungsfonds die Gelder Mitte kommender Woche nach Spanien überweist./hk/DP/jkr

 

Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.

Heute im Fokus

DAX vorbörslich fester -- Asiens Börsen im Plus -- Türkei bringt sich als Deutsche-Bank-Käufer ins Spiel -- Durchbruch beim Ölpreis: Opec-Staaten einigen sich auf Fördergrenze -- Air Berlin im Fokus

SAP investiert in neue Produkte für vernetzte Firmen. Institut: London soll Schweigen über Brexit lüften. VW-Chef Müller macht sich Sorgen über US-Strafzahlungen.
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten
Jetzt durchklicken
Lohnt sich die Rente
Jetzt durchklicken
Das sind die reichsten Nichtakademiker in Europa
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Umfrage

Kanzlerin Merkel will der Deutschen Bank im Streit mit der US-Justiz nicht helfen. Was halten Sie von dieser Einstellung?