11.11.2012 14:36
Bewerten
 (0)

Spanische Banken reagieren auf Protest gegen Zwangsräumungen

    MADRID (dpa-AFX) - Nach Protesten gegen spanische Banken wegen Zwangsräumungen von Wohnungen haben sich mehrere Geldhäuser kompromissbereit gezeigt. Die im Baskenland ansässige Kutxabank kündigte an, Räumungsverfahren bis auf weiteres auszusetzen. Die Banco Popular , das fünftgrößte Geldinstitut in Spanien, betonte nach einem Bericht der Zeitung "El País" (Sonntagsausgabe), es werde "niemanden auf die Straße setzen".

 

    Seit Beginn der Wirtschaftskrise wurden in Spanien etwa 350.000 Wohnungen aufgrund richterlicher Verfügungen zwangsweise geräumt. Infolge der Krise und der hohen Arbeitslosigkeit können viele Spanier die Kredite nicht zurückzahlen, die sie für den Kauf von Wohnungen aufgenommen hatten. Die spanische Regierung verständigte sich am Mittwoch mit der sozialistischen Opposition darauf, im Eilverfahren eine Reform zu verabschieden, die der Welle von Zwangsräumungen Einhalt gebieten soll./hk/DP/he

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX mit klarem Verlust -- Dow leichter erwartet -- Tsipras spricht mit Merkel über neue Vorschläge -- Varoufakis tritt zurück -- Deutsche Post im Fokus

EU-Kommission hält Griechenland-Kompromiss immer noch für möglich. EZB wird wohl Hellas-Geldversorgung nicht stoppen. Freudensprung nach Ende des Dauerstreiks bei der Deutschen Post. Noyer: Griechen-Schulden bei EZB können nicht umgeschuldet werden.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Griechenlands Finanzminister Varoufakis tritt zurück. Glauben Sie, dass nun eine Einigung im Schuldenstreit näher rückt?