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01.10.2012 17:54

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SPARPLAN ÜBERZEUGT NICHT

Griechenland kann Troika nicht überzeugen


In Griechenland ist die Wende zum Besseren wieder in weiter Ferne gerückt.

Der griechischen Regierung ist es am Montag nicht gelungen, die Troika bei ihrer Rückkehr nach Athen von ihren Sparplänen zu überzeugen. Außerdem geht jetzt auch das Kabinett davon aus, dass das Land auch im kommenden Jahr tief im Abschwung festhängen wird.

   Laut einem Insider mit sehr guten Verbindungen zur Troika haben die Inspektoren von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) Kürzungsvorschläge in Höhe von 2 Milliarden Euro abgelehnt, weil sie ihnen zu vage erschienen. "Dieses Mal müssen die Vorschläge solide und geprüft sein. In der Vergangenheit haben die Alternativen niemals die Ergebnisse gebracht, die sie bringen sollten", sagte die mit den Vorgängen vertraute Person. Die internationalen Kreditgeber hätten die Nase voll von leeren Vorschlägen. Die abgelehnten Kürzungsvorschläge betreffen laut dem Insider die potenziellen Einsparungen im öffentlichen Dienst und Kürzungen bei den Bauern.

   Dass es mit Griechenland auch im kommenden Jahr nicht aufwärts gehen wird, hat die Regierung mit ihrem Haushaltsentwurf indirekt selbst eingestanden. Für das laufende Jahr erwartet sie einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,5 Prozent und für das kommende Jahr ein Minus von 3,8 Prozent. Der Entwurf wurde am Nachmittag dem Parlament vorgelegt.

   Die Arbeitslosigkeit wird sogar noch weiter steigen und 2013 bis zu 24,7 Prozent erreichen. Die Mannschaft von Ministerpräsident Antonis Samaras hofft, im nächsten Jahr trotzdem die Verschuldung auf 4,2 Prozent der Wirtschaftsleistung drücken zu können. Das entspricht rund 8 Milliarden Euro an neuen Krediten. Im laufenden Jahr soll die Budgetlücke bei 6,6 Prozent gedeckelt werden.

   Die neuen Zahlen und die harte Haltung der Inspektoren macht die Situation für Premier Samaras noch schwieriger, weil die Bevölkerung den Druck auf der Straße wieder erhöht hat. Für die kommenden beiden Jahre muss er irgendwie zwischen 11,5 und 13,5 Milliarden Euro bei den Ausgaben kürzen.

   (ATHEN) Dow Jones Newswires

Bildquellen: bluecrayola / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

Hamtaro schrieb:
01.10.2012 18:09:50

und täglich grüßt das Murmeltür.

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