11.11.2012 15:33
Bewerten
 (0)

'Spiegel': Sachsen-LB-Vorstände durch neues Gutachten belastet

    HAMBURG/LEIPZIG (dpa-AFX) - Im Finanzskandal um die Sachsen LB werden fünf Ex-Banker durch ein neues Gutachten schwer belastet. Die Kanzlei Freshfields und Wirtschaftsprüfer von Deloitte kommen in dem 556-seitigen Papier zu dem Schluss, dass der einstige Bankvorstand die akute Krise der Sachsen LB 2007 hätte abfedern können, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach werfen die Prüfer den Managern vor, einen Schaden von 114 Millionen Euro netto verursacht zu haben. Damit drohe fünf Ex-Vorständen im kommenden Jahr eine Anklage wegen Untreue, hieß es weiter. Die Staatsanwaltschaft Leipzig wollte sich am Sonntag auf Anfrage nicht zum Inhalt des Gutachtens äußern.

 

    Am Freitag hatte Oberstaatsanwalt Lutz Lehmann der Nachrichtenagentur dpa gesagt, dass erst nach Stellungnahme der Verteidiger entschieden werde, ob die Ermittlungen gegen fünf Ex-Manager in eine Anklage münden werden./tmo/DP/he

 

Artikel empfehlen?

Heute im Fokus

DAX im Plus -- Griechen-Referendum wird zum entscheidenden Faktor im Schuldendrama -- EZB hält angeschlagene griechische Banken am Geldtropf -- Prokon-Gläubiger stehen vor der Wahl

Varoufakis - Streben Schuldenvereinbarung am Montag an. Teures schwarz-rotes Energie-Paket. Moody's rückt Griechenland näher in Richtung Zahlungsausfall. Kartellwächter wollen Milliarden-Deal von GE und Electrolux blocken. Wenig Hoffnung für griechischen Antrag auf Aufschub beim IWF. Europäer suchen in der Krise Sicherheit in Gold - und Bitcoins.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Promis machen Werbung für Finanzprodukte

Diese Länder horten die größten Goldreserven.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Acht überraschende Fakten über den Chef des Tech-Riesen

Deutschland liegt ganz weit vorne

Welche Aktien zählt George Soros zu seinem Portfolio?

Welche Aktien könnten bis 2018 hin steigen?

Bestnoten für diese Chefs

mehr Top Rankings

Umfrage

Wie wird sich nach Ihrer Einschätzung der DAX bis zum Jahresende entwickeln?