18.06.2013 10:06
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Sprint will Dish-Offerte für Clearwire gerichtlich stoppen

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    BELLEVUE (dpa-AFX) - Der amerikanische Mobilfunker Sprint Nextel zieht im Ringen um die Komplettübernahme seiner Konzerntochter Clearwire alle Register. Um die höhere Konkurrenzofferte des Satelliten-TV-Anbieters Dish zu stoppen, zieht er im Bundesstaat Delaware vor Gericht. Der Vorwurf lautet, die Dish-Offerte beschneide die Rechte der bisherigen Großaktionäre, wie aus der Mitteilung vom Montagabend hervorgeht. Zuvor hatte Clearwire seinen Aktionären das Dish-Angebot zur Annahme empfohlen, und damit geraten, das niedrigere Kaufangebot des Mehrheitseigners Sprint Nextel auszuschlagen. Dish bietet mit 4,40 US-Dollar je Clearwire-Aktie mittlerweile einen Dollar mehr als Sprint. Zudem will Dish in einem zweiten Bieterkampf auch Sprint selbst übernehmen.

    Die Clearwire-Anteilseigner sollen zunächst über die niedrigere Offerte von Sprint abstimmen. Dafür haben sie bis 24. Juni Zeit. Dish hat sein Angebot unterdessen bis 2. Juli verlängert. Die höhere Offerte bewertet Clearwire mit insgesamt 6,5 Milliarden Dollar. Dish würde sich früheren Angaben zufolge auch mit einem Viertel der Anteile zufriedengeben, will sich dabei aber einige Mitspracherechte im Mobilfunkgeschäft des Unternehmens sichern.

    Clearwire hat Geldsorgen und braucht nach eigenen Angaben mindestens 1,7 Milliarden Dollar zum Überleben. Sprint will das Unternehmen komplett schlucken, um an Lizenzen für Drahtlos-Frequenzen zu kommen und das mobile Internet auszubauen. Auch Dish verspricht sich von dem Einstieg Fortschritte im eigenen Mobilfunkgeschäft.

    Die Dish-Spitze um Boss Charlie Ergen macht damit aber nicht Halt: Der Konzern legte im April auch noch ein Angebot für Sprint selbst auf den Tisch und will dafür 25,5 Milliarden Dollar zahlen - allerdings teilweise in Aktien. Dabei liefern sich die Amerikaner einen Wettlauf mit dem japanischen Mobilfunker Softbank. Dieser bietet seit einer Woche 21,6 Milliarden Dollar, will davon allerdings fünf Milliarden direkt ins Unternehmen stecken und Sprint Nextel die notwendigen Investitionen in den Netzausbau ermöglichen.

    Der US-Mobilfunkmarkt wird von Verizon (Verizon Communications) Wireless und AT&T (AT&T) dominiert. Kleinere Anbieter tun sich schwer, gegen die Platzhirsche zu bestehen. Die Deutsche Telekom wollte sich unter anderem deshalb aus dem US-Markt wieder verabschieden, durfte aber ihre Mobilfunkttochter T-Mobile USA (T-Mobile US) wegen kartellrechtlicher Bedenken nicht an AT&T verkaufen. Um in den USA zu bestehen, übernahmen die Bonner deshalb MetroPCS und brachten Teile des fusionierten Unternehmens an die Börse. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, dass Softbank im Falle eines Scheiterns bei Sprint ein Auge auf T-Mobile USA werfen könnte./fn/mne/kja

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