BASEL (dpa-AFX) - Der starke Franken hat den Schweizer Pharma- und Diagnostik-Konzern
Roche im vergangenen Jahr stark belastet. Umsatz und operativer Gewinn seien zurückgegangen, teilte Roche am Mittwoch in Basel mit. Bereinigt um Währungseffekte konnten die Schweizer ihre Erlöse allerdings steigern. 2012 rechnet Roche beim Umsatz vor Währungseffekten mit einem Plus im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Dabei soll sich das Wachstum in der Pharmasparte unter anderem dank neuer Produkte beschleunigen.
Zudem will das Unternehmen die Kosten weiter drücken und den Gewinn je Aktie im Kerngeschäft im hohen einstelligen Bereich in die Höhe treiben. Die Aktionäre sollen davon weiter von einer "attraktiven" Ausschüttung profitieren. Für das vergangene Jahr werde die Dividende um drei Prozent auf 6,80 Schweizer Franken erhöht, hieß es in der Mitteilung weiter.
Der Umsatz fiel 2011 wegen des Höhenflugs der heimischen Währung um zehn Prozent auf 42,5 Milliarden Franken (rund 35,3 Mrd Euro). Bereinigt um Währungseffekte hätte das Plus bei einem Prozent gelegen. Der operative Gewinn im Kerngeschäft sank um neun Prozent auf 15,15 Milliarden Franken. Damit lag Roche im Rahmen der Erwartungen. Unter dem Strich stieg der Überschuss um sieben Prozent auf 9,54 Milliarden Franken./zb/wiz