Die zehn besten Schweiz-Investments für deutsche Anleger
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Langfristig können Anleger mit Nestlé-Aktien also wenig falsch machen. Das sieht auch Philipp Vorndran, Chefstratege der Kölner Vermögensverwaltung Flossbach von Storch so: „Qualitätsaktien wie die von Nestlé werfen seit Jahrzehnten viel mehr Dividenden ab als Bundesanleihen Zinsen, sodass man auf lange Sicht auch einmal Kursverluste verkraften kann“, sagt der Experte.
Der Luxusgüterkonzern Richemont profitiert ebenso wie seine vorwiegend französischen oder italienischen Wettbewerber von der steigenden Nachfrage nach Luxusprodukten in Asien, insbesondere in China. Die Genfer sind vor allem im Spitzensegment der Luxusbranche unterwegs — etwa mit den exklusiven Schmuckmarken Cartier und Van Cleef & Arpels, den Edeluhren von Jaeger-LeCoultre oder Piaget. „Das Produktportfolio von Richemont ist ideal, um sich bietende Gelegenheiten in Schwellenländern zu ergreifen“, so eine Studie der US-Bank JP Morgan, die für die Aktie ein Kursziel von 55 Euro setzt — rund 20 Prozent über dem aktuellen Niveau.
Und das, obwohl die Aktie nicht günstig ist, wenn man fundamentale Daten berücksichtigt: Die Dividendenrendite liegt bei 1,1 Prozent, das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei 15 und das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei 2,6. Dafür ist das Unternehmen kaum verschuldet, die Aktie eignet sich vor allem für langfristig orientierte Anleger: Vor zehn Jahren hatte sie noch bei 15 Franken notiert.
Auch der Aromen- und Dufthersteller Givaudan setzt auf die Schwellenländer. Das Unternehmen mit Sitz in Vernier im Kanton Genf erzielt mittlerweile 42 Prozent seines Umsatzes in den Emerging Markets. Rund 50 000 verschiedene Duft- und Aromastoffe stellt das Unternehmen nach Schätzungen von HSBC-Experte Sebastian Satz her. Givaudan beherrscht rund ein Viertel des Weltmarkts für Aromen und Düfte. Da werden Schweizer Bankiers hellhörig.
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