aktualisiert: 18.10.2012 18:01
Bewerten
(5)

Moderat Risikopositionen aufbauen

State-Street-Chefökonom: Moderat Risikopositionen aufbauen | Nachricht | finanzen.net
Christopher Probyn, State Street
State-Street-Chefökonom
Christopher Probyn: Der State-Street-Chefökonom zur Lage der Weltwirtschaft.
€uro am Sonntag
€uro am Sonntag: Herr Probyn, wie sollten sich Anleger positionieren?
Chris Probyn:
Nun, die weltwirtschaftliche Erholung verläuft schleppend und überall lauern Risiken. Doch wenn man davon ausgeht, dass diese Gefahren nicht zwangsläufig Wirklichkeit werden, erscheint es uns doch angemessen, in moderatem Umfang Risikopositionen aufzubauen.

Und wenn Griechenland doch noch aus der Eurozone fliegt?
Das glaube ich nicht. Die Wahrscheinlichkeit liegt zwar nicht bei null, ist aber kleiner als 50 Prozent. Jeden Monat fliegen die Vertreter der Troika nach Athen und hören sich an, dass die Defizitziele erneut verfehlt wurden. Aber am Ende ­geben sie ihnen doch wieder Geld. Ich gehe davon aus, dass es so weitergehen wird.

Die USA kämpfen ebenfalls mit wirtschaftlichen Problemen. Wie beurteilen Sie die Lage dort?
Die Situation in den USA unterscheidet sich grundlegend von der in der Eurozone. Wenn die USA ihre makroökonomischen Probleme in den Griff bekommen, dann kann sich das Land stabilisieren. Die USA haben nicht das Problem der divergierenden Wettbewerbsfähigkeit. Sie haben eine Bankenunion, eine Fiskalunion und eine politische Union. Was die USA brauchen, ist eine bessere Politik. Die Eurozone benötigt eine bessere Politik und strukturelle Reformen.

Auch in China steht ein Machtwechsel an. Wird die neue Führung noch eine weiche Landung der Wirtschaft hinbekommen?
Aktuell sieht es so aus, als könnte die weiche Landung ziemlich hart ausfallen. In diesem Jahr werden wir dort wohl 7,5 Prozent Wachstum haben, für das kommende Jahr erwarten wir acht Prozent. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von chinesischen Gesprächspartnern, die sagen, dass ein erneutes Anziehen der Wachstumsraten nicht garantiert sei und dass 7,0 bis 7,5 Prozent die neue Normalität in China sein wird.

Bildquellen: Linchaupan / Shutterstock.com
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Aktien mit Sicherheit und Potenzial

Für die neue Ausgabe des Anlegermagazins haben unsere Redakteure Aktien identifiziert, die aus ihrer Sicht Sicherheit und Potenzial bieten. Einen besonderen Blick werfen sie dabei auf die Chemie- und Versicherungsbranche. Erfahren Sie im aktuellen Magazin, wie Sie "Richtig investieren" und lesen Sie, welche Aktien bei überschaubarem Risiko einiges an Potenzial bieten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX schließt schwächer -- Dow Jones endet im Minus -- EZB entscheidet im Herbst über Geldpolitik -- EVOTEC-Aktie steigt kräftig -- Wirecard, Alibaba, Cisco im Fokus

Air Berlin spricht mit drei Interessenten. Erleichterung über Auftragslage treibt Grammer-Aktie an. Neue SolarWorld will Produktion schnell erhöhen. Wyser-Pratte knöpft sich Raumfahrtunternehmen OHB vor. Bill Gates tätigt größte Spende seit der Jahrtausenwende. Online-Offensive kostet Walmart Geld. Knorr-Bremse mit Etappensieg bei Haldex-Übernahme.

Top-Rankings

Nicht nur schön und talentiert
Diese Frauen haben in Hollywood am meisten verdient
Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot (Juni 2017)
Die Top-Positionen von Warren Buffett
KW 32: Analysten-Flops der Woche
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Enormer Stressfaktor
In diesen Ländern haben Arbeitnehmer den größten Stress
Der CEO von Allianz, BMW oder doch Daimler?
Diese Manager lieben die Deutschen
Das sind 2017 bislang die größten Verlierer in Buffetts Depot
Welche Aktie enttäuschte bisher am meisten?
Die Meister-Liste der 1. Fußball Bundesliga
Welcher Verein hat die meisten Meistertitel?
Bitcoin & Co.: Die wichtigsten Kryptowährungen
Welche Digitalwährung macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Deutsche Bank wird optimistischer für deutsche Aktien und sieht beim DAX bis Jahresende noch 3 Prozent Luft nach oben. Was glauben Sie, wie sich der DAX bis zum Ende des Jahres entwickeln wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln

Willkommen bei finanzen.net Brokerage

Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus finanzen.net!

Weitere Informationen finden Sie hier.

Jetzt informieren und Depot eröffnen


Sie haben bereits ein Depot? Dann verknüpfen Sie es jetzt mit Ihrem finanzen.net-Account!

Jetzt verknüpfen

Top News
Konjunktur/Wirtschaft
17.08.17
Was bedeutet Gender-Diversität?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Air Berlin plcAB1000
Daimler AG710000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
EVOTEC AG566480
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
AlibabaA117ME
E.ON SEENAG99
TeslaA1CX3T
Allianz840400
Bitcoin Group SEA1TNV9
Lufthansa AG823212
Amazon906866
Nordex AGA0D655