Steigende Lebensmittelpreise - Eine Bedrohung der weltweiten Stabilität
EMFIS.COM - Washington 16.02.2011 Weltbank-Chef Robert Zoellik warnte am Dienstag, die weltweiten Nahrungsmittelpreise hätten ein gefährliches Niveau erreicht. Seiner Einschätzung nach könnte dies zu einer Destabilisierung in den Schwellenländern und den Ländern der Dritten Welt führen. Die Zahlen sind auch durchaus erschütternd. Allein seit Juni 2010 hat sich, nach Einschätzung der Weltbank, das Heer der Menschen welche in extremer Armut leben um 44 Mio. erhöht. Seinen Angaben zufolge stiegen die Lebensmittelpreise zwischen Oktober 2010 und Januar 2011 um 15 Prozent, im Jahresvergleich waren es demnach 29 Prozent. Sie lägen nur noch drei Prozent unter dem Niveau von 2008, als die Preisexplosion in einigen Ländern blutige Hungerrevolten auslöste, so Zoellick weiter.
Der Weltbank-Chef betonte, auch wenn die explodierenden Nahrungsmittelpreise nicht der Hauptgrund für die jüngsten Unruhen in Tunesien und Ägypten waren, so trugen sie doch maßgeblich zu der Eskalation bei.
In einer Vielzahl an Ländern regt sich Unmut und Sorge über die Nahrungsmittel-Teuerungsrate. So gilt unter anderem in Indien die Nahrungsmittelteuerungsrate als eines der gravierendsten Probleme der aufstrebenden Wirtschaftsmacht. So sind im vergangenen Jahr die Nahrungsmittelpreise auf dem Subkontinent um 12,13 Prozent nach oben geklettert. Auch im neuen Jahr kennen sie nur den Weg nach oben und dies allen Maßnahmen der indischen Regierung zum Trotz.
Auch in China hält die Angst vor einem weiteren Anstieg der Inflation die Regierenden weiter in ihrem Bann. Zwar ging die Gesamtinflation im Januar wieder auf 4,9 Prozent zurück, sie bewegt sich allerdings nach Einschätzung verschiedener Regierungsmitglieder weiterhin auf inakzeptabel hohem Niveau. Weitere geldpolitische Straffungsmaßnahmen zur Bekämpfung der galoppierenden Inflation werden hier in Kürze erwartet. Erst heute hatte die chinesische Regierung die Stabilisierung der Nahrungsmittelpreise zur Top-Priorität für die kommenden fünf Jahre erklärt.
Zoellick warnte zudem, ein weiterer Anstieg insbesondere bei den grundlegenden Nahrungsmitteln wie Weizen, Reis oder Mais, könnte zu einer Destabilisierung von Afrika bis Ostasien führen.
Um in Zukunft besser reagieren zu können, entsandte die Weltbank nun ein Team nach Tunesien, um zum einen die finanziellen Probleme der dortigen Regierung besser einschätzen zu können und zudem eventuelle Hilfe bei der Nahrungsmittelversorgung anzubieten.
Der Weltbank-Chef betonte, auch wenn die explodierenden Nahrungsmittelpreise nicht der Hauptgrund für die jüngsten Unruhen in Tunesien und Ägypten waren, so trugen sie doch maßgeblich zu der Eskalation bei.
In einer Vielzahl an Ländern regt sich Unmut und Sorge über die Nahrungsmittel-Teuerungsrate. So gilt unter anderem in Indien die Nahrungsmittelteuerungsrate als eines der gravierendsten Probleme der aufstrebenden Wirtschaftsmacht. So sind im vergangenen Jahr die Nahrungsmittelpreise auf dem Subkontinent um 12,13 Prozent nach oben geklettert. Auch im neuen Jahr kennen sie nur den Weg nach oben und dies allen Maßnahmen der indischen Regierung zum Trotz.
Auch in China hält die Angst vor einem weiteren Anstieg der Inflation die Regierenden weiter in ihrem Bann. Zwar ging die Gesamtinflation im Januar wieder auf 4,9 Prozent zurück, sie bewegt sich allerdings nach Einschätzung verschiedener Regierungsmitglieder weiterhin auf inakzeptabel hohem Niveau. Weitere geldpolitische Straffungsmaßnahmen zur Bekämpfung der galoppierenden Inflation werden hier in Kürze erwartet. Erst heute hatte die chinesische Regierung die Stabilisierung der Nahrungsmittelpreise zur Top-Priorität für die kommenden fünf Jahre erklärt.
Zoellick warnte zudem, ein weiterer Anstieg insbesondere bei den grundlegenden Nahrungsmitteln wie Weizen, Reis oder Mais, könnte zu einer Destabilisierung von Afrika bis Ostasien führen.
Um in Zukunft besser reagieren zu können, entsandte die Weltbank nun ein Team nach Tunesien, um zum einen die finanziellen Probleme der dortigen Regierung besser einschätzen zu können und zudem eventuelle Hilfe bei der Nahrungsmittelversorgung anzubieten.


